Nur Ina und Mike dürfen in den Zoo

Born: „Wieder wird die Grenze zwischen öffentlichem Amt und Wahlkampf überschritten“

Leopold Born, Kreisvorsitzender der JU Frankfurt
Leopold Born, Kreisvorsitzender der JU Frankfurt
Frankfurt am Main, 08. März 2021 - Die Junge Union Frankfurt (JU) übt scharfe Kritik am jüngsten Werbespot der Frankfurter Sozialdemokraten.

„Während Dr. Ina Hartwig und Mike Josef im Frankfurter Zoo SPD-Werbevideos drehen, bleibt die Allgemeinheit leider auf der Strecke. Die Frankfurterinnen und Frankfurter würden ebenfalls gerne wieder die Vielfalt des Frankfurter Zoos erleben, dies scheint allerdings den SPD-Wahlkämpfern vorbehalten zu sein“, kritisiert Leopold Born, Kreisvorsitzender der Jungen Union Frankfurt.

Im Werbespot ist ein Dialog zwischen Ina Hartwig und Mike Josef im menschenleeren Zoo zu sehen. „Die Frankfurter Dezernenten Dr. Ina Hartwig und Mike Josef haben aus dienstlichen Gründen Zutritt zum Frankfurter Zoo. Dieser wurde offensichtlich für die SPD-Wahlwerbung missbraucht. Wieder einmal wird die Grenze zwischen öffentlichem Amt und Wahlkampf überschritten“, stellt Leopold Born fest. Mike Josef und die Frankfurter SPD sind in den vergangenen Monaten wiederholt damit aufgefallen, unverhohlen Wahlkampf getarnt als Öffentlichkeitsarbeit der Stadt Frankfurt zu betreiben.

Nach dem Beschluss der schrittweisen Öffnungen dürfen Museen und Zoos unter bestimmten Voraussetzungen ab dem 8. März wieder aufmachen. „Der Frankfurter Zoo könnte bereits heute wieder geöffnet sein. Der Opel Zoo macht vor, wie es geht. Die Stadt Frankfurt hingegen hat unter Verantwortung von Kulturdezernentin Dr. Ina Hartwig die Wiedereröffnung offensichtlich verschlafen“, stellt der JU-Kreisvorsitzende fest. „Die Zeit, die bei den SPD-Dezernenten in den Wahlkampf fließt, wäre mit der Erfüllung ihrer öffentlichen Aufgaben besser investiert. Und der dienstliche Termin im Zoo hätte für die Erarbeitung einer Öffnungsstrategie für den heutigen Tag genutzt werden müssen“, so Born abschließend.

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