Sylvia Hornung, Vorsitzend der FU Frankfurt
Sylvia Hornung, Vorsitzend der FU Frankfurt

Frankfurt am Main, 01. April 2019. „Frankfurt ist schön, könnte aber noch ansprechender sein, wenn das wilde Plakatieren nicht wäre", äußerte die Vorsitzende der Frankfurter CDU Frauen-Union, Sylvia Hornung, in Bezug auf die Diskussion über ein verklebtes Wahrzeichen im Stadtteil Bornheim.

Es gäbe Stadtteile, in denen kein einziger Straßenmast unverklebt sei. Das reiche von verloren gegangenen Gegenständen, über Wohnungssuche, Flohmärkte bis zu Demonstrationsaufrufen. Selten klebe etwas so gut wie diese Zettel und deshalb hingen sie teilweise über Jahre — auch wenn der Grund des Aushangs längst der Vergangenheit angehöre.

Um dieser Unsitte Herr zu werden, fordert Hornung die beklebten Gegenstände mit einer Schutzschicht zu überziehen, die ein weiteres Ankleben verhindere. Die Stadtverwaltung sollte diese Maßnahme in Auftrag geben. Sie werde bereits erfolgreich in großen europäischen Städten, insbesondere in den Hauptstädten angewandt. Die Stadt Wien sei damit Vorreiter. Dass das zugeklebte Bornheimer Wahrzeichen zu einer derart breiten öffentlichen Diskussion geführt habe, sei ein positives Zeichen und beweise das große Interesse der Bevölkerung am äußeren Erscheinungsbild der Stadt, so Hornung. Es gelte jetzt, nicht nur Schaden zu begrenzen und die verklebten Kästen, Maste und Schilder zu reinigen und mittels eines Überzugs unangreifbar für neue Mitteilungen zu machen, sondern auch ein Problembewusstsein gegen weitere Klebereien zu schaffen; denn wildes Plakatieren sei eine Ordnungswidrigkeit und könne mit einem saftigen Bußgeld geahndet werden. Wenn sich die Plakate nicht vollständig entfernen lassen, ohne etwas zu beschädigen, liegt sogar eine Sachbeschädigung nach dem Strafgesetzbuch vor.

   

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