Keine Sperrung der Innenstadt für Autos

Schäfer: „Mike Josef ist nur auf Selbstdarstellung aus“

Martin-Benedikt Schäfer, Vorsitzender der JU Frankfurt
Martin-Benedikt Schäfer, Vorsitzender der JU Frankfurt
Frankfurt am Main, 26. März 2019 - Die Junge Union Frankfurt am Main kritisiert den Vorschlag von Stadtplanungsdezernent, Mike Josef, die Frankfurter Innenstadt für den Autoverkehr zu sperren als realitätsfernen und plumpen Versuch Aufmerksamkeit zu generieren.

„Wenn Mike Josef mit einem solchen Vorschlag vorprescht, dann stößt er nicht nur seinen eigenen Koalitionspartner vor den Kopf, sondern spielt auch mit den Anwohnern der Frankfurter Innenstadt. Das kann nicht im Sinne einer ausgewogenen Politik sein“, erklärt hierzu der Kreisvorsitzende der Jungen Union Frankfurt am Main, Martin-Benedikt Schäfer. 

Einmal mehr zeige sich, dass Mike Josef kein Teamplayer sei, sondern rein auf Selbstdarstellung aus ist. „Es zieht sich wie ein roter Faden durch die letzten Jahre. Mike Josef versucht zwanghaft seine Bekanntheit zu steigern und tut dies mit unausgegorenen Vorschlägen, die letztendlich dem einzelnen Bürger schaden“, führt Schäfer weiter aus. Die jungen Christdemokraten weisen darauf hin, dass viele Menschen auch in der Frankfurter Innenstadt auf das Auto angewiesen seien und ein solcher Vorschlag zu Lasten des einzelnen Bürgers gehe.

Für die größte politische Jugendorganisation Frankfurts heißt das Credo in der Verkehrspolitik „Sowohl als Auch“ und nicht „Entweder Oder“. „Es kann doch nicht sein, dass wir ständig neue Vorschläge zu lesen und hören bekommen, die stets auf eine Enteignung durch die Hintertür hinauslaufen. Wir setzen uns für eine Verkehrspolitik ein, die inkludiert und nicht exkludiert. Wir brauchen vernetzte Systeme, in denen sich sowohl Autofahrer, als auch Fahrradfahrer, Fußgänger und der öffentliche Personennahverkehr wiederfinden“, mahnt der Kreisvorsitzende der JU zu mehr Sorgfalt.

„Im Grunde kann man mittlerweile den Wecker danach stellen, wann entweder Mike Josef oder Peter Feldmann die Koalitionspartner einmal mehr vor den Kopf stoßen. Beide betreiben einen unredlichen Wettkampf darum, wer mehr Aufmerksamkeit bekommt. So funktioniert weitsichtige Politik nicht“, so Schäfer abschließend. 

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