Fachausschuss Verkehr: RTW - Zug-Flügelung entlastet Anwohner zwischen Sossenheim und Höchst

Frank Nagel, Vorsitzender FA Verkehr der Frankfurter CDU
Frank Nagel, Vorsitzender FA Verkehr der Frankfurter CDU
Frankfurt am Main, 31. Oktober 2018 - Die Regionaltangente West (RTW) wird als Tangentialverbindung im Frankfurter Westen zu einer deutlichen Stärkung des schienengebundenen Nahverkehrs in der Region führen. Das RTW-Verkehrskonzept sieht zwei Linien vor:

Zwischen Bad Homburg bzw. Praunheim im Norden und Neu-Isenburg und Dreieich-Buchschlag im Süden. Mittlerweile sind zusätzlich Sulzbach und Bad Soden der Planungsgesellschaft RTW GmbH beigetreten, da sie die bisherige Strecke der Regionalbahnlinie (RB) 11 (Höchst – Bad Soden) in die RTW integrieren möchten. Auf dieser Strecke sollen dann anstelle von Nahverkehrszügen der Hessischen Landesbahn (HLB) die Züge der RTW fahren.

 
Der Vorsitzende des Fachausschusses Verkehr der Frankfurter CDU, Frank Nagel, fordert, dass die Integration der RB 11 in die RTW für die Höchster und Sossenheimer Anwohner zu einer Entlastung führen soll. Nagel schlägt deshalb vor, für eine Anbindung von Sulzbach und Bad Soden die kürzere RTW-Linie zu teilen: „Eine sogenannte ‚Flügelung‘ der Züge zum Beispiel in Sossenheim würde die Anzahl der Züge und damit die Belastung für die Bewohner an der Strecke zwischen Sossenheim und Höchst reduzieren.“

Durch das Teilen der einen Linie fahren statt fünf insgesamt nur vier Züge pro Stunde und Richtung auf dieser Strecke Höchst-Sossenheim, im Außenbereich werden getrennte Ziele angesteuert. Zugteilungen sind z.B. auch von ICEs bekannt und sind dort regelmäßiger Bestandteil der Fahrpläne. Frank Nagel schlägt weiterhin vor, dass „geprüft wird, ob die Trennung und Zusammenführung der beiden Zugteile von und nach Praunheim bzw. Bad Soden im Haltepunkt Dunantsiedlung durchgeführt werden kann. Dies könnte zur Verbesserung der Schließzeiten am Bahnübergang Sossenheimer Weg führen.“

Inhaltsverzeichnis
Nach oben