Caspar: CDU-geführte Landesregierung hat sehr viel für die Wohnungsversorgung getan

Gute Wohnraumversorgung für jeden auch in Zukunft

Ulrich Caspar MdL
Ulrich Caspar MdL
Wiesbaden/Frankfurt am Main, 08. Oktober 2018 - Anlässlich der heute veröffentlichten Studie zur Wohnungspolitik erklärte der wohnungspolitische Sprecher der hessischen CDU-Landtagsfraktion, Ulrich Caspar:

„Eine gute Wohnraumversorgung ist und bleibt unser Kernanliegen. Dafür brauchen wir in den Ballungsräumen allen Segmenten mehr Wohnraum. Keine Landesregierung hat je so viel für den Wohnungsbau getan, wie wir dies aktuell tun. Aber gerade in den Ballungsräumen bleibt viel zu tun. Das hat vor allem damit zu tun, dass Hessen wirtschaftlich erfolgreich und attraktiv ist. Wir haben eine boomende Wirtschaft, Rekordbeschäftigungszahlen und Rekordlöhne - deshalb kommen immer mehr Menschen aus dem In- und Ausland zu uns. Deshalb brauchen wir dort vor allem mehr Bauflächen und mehr Neubau.

Eine Verengung auf die Zahl der Sozialwohnungen – wie von der SPD immer wieder vorgenommen – greift deutlich zu kurz. Wichtig ist, dass insgesamt ausreichend Wohnungen verfügbar sind, damit jeder am Markt eine angemessene Wohnung finden kann. In unserer Regierungsverantwortung haben wir die Zahl der Wohnungen in Hessen deutlich von rund 2,65 Millionen auf über 3,05 Millionen und damit um 400.000 erhöht. Das ist ein großer Erfolg, auf dem wir aufbauen wollen, indem wir mehr Wohnraum in allen Segmenten schaffen, mehr Bauland bereitstellen und dem Markt wieder mehr Raum geben.

Mit dem Masterplan Wohnen hat die Landesregierung alle entscheidenden Bereiche adressiert. Mit rund 1,7 Milliarden Euro bis 2020 stellen wir deshalb Fördermittel in Rekordhöhe bereit. In der gesamten Legislaturperiode musste kein Förderantrag abgelehnt werden. Diese ausgezeichnete Förderkulisse haben wir durch Anpassung der Förderrichtlinien weiter optimiert und langfristig gesichert.

Neben der Bereitstellung von Fördermitteln geht es vor allem darum, Bauflächen zu entwickeln und Hindernisse für private Investoren abzubauen. Mit der Allianz für Wohnen und der Baulandoffensive haben wir schon einiges erreicht. Wir werden Kommunen zukünftig noch besser bei der Ausweisung von Bauflächen unterstützen. Wir müssen alle Treiber der Baukosten kritisch hinterfragen und wo möglich Auflagen und rechtliche Hürden abbauen, damit sich das Bauen wieder lohnt. Dann wird auch nachfragegerechter Wohnraum geschaffen.

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