Daum: "Auf der Friedberger Landstraße müssen Autoverkehr und ÖPNV weiter fließen“

CDU-Fraktion fordert alternative Lösungen für eine bessere und sichere Radroute durch das östliche Nordend

Martin Daum, Stadtverordneter
Martin Daum, Stadtverordneter
Frankfurt am Main, 20. August 2018 - Die CDU-Fraktion im Römer weist Überlegungen des Magistrats zurück, auf der Friedberger Landstraße zwischen Friedberger Tor und Matthias-Beltz-Platz Radfahrstreifen einzurichten und den Autoverkehr womöglich nur einspurig in jeder Fahrtrichtung zu führen.

„Die geplante Wegnahme einer Fahrspur in jeder Fahrtrichtung führt zu einem Dauerstau auf einer der wichtigsten Straßenverbindungen stadtein- und stadtauswärts. Wir stimmen dieser Planung keinesfalls zu“, sagt der verkehrspolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Martin Daum.


Der Verkehrspolitiker erinnert daran, dass nicht nur Pkw und Lkw die beiden Fahrspuren dringend benötigen, insbesondere in der Rushhour. „Hier fahren zusätzlich auch die Straßenbahnlinien 12 und 18 und der 30er-Bus, die dann zumindest nördlich des Friedberger Platzes auch im Stau stünden. Der ohnehin knappe Straßenraum ist auf diesem Abschnitt der Friedberger Landstraße schon erheblich verdichtet, ein breiter Radweg, der den Querschnitt der Autofahrbahn massiv verengt, führt zu einer noch komplexeren Verkehrssituation mit nicht abschätzbaren Folgen. Steht der Verkehr zukünftig noch mehr, und zwar auch in verkehrsschwächeren Zeiten, wovon auszugehen ist, wird das die Feinstaubbilanz im Nordend nicht verbessern und auch die Stickstoffdioxidbelastung erhöhen. Genauso inakzeptabel sind für uns aber die Auswirkungen auf den Wirtschaftsverkehr innerhalb des Alleenringes. Handwerker- und Lieferfahrzeuge werden noch mehr Zeit benötigen“, so Daum.

Die CDU-Fraktion stellt klar: „Wir fordern den Verkehrsdezernenten auf, alle Planungen in dieser Richtung unverzüglich zu stoppen sowie eine Lösung zu erarbeiten und in der Koalition vorzustellen, wie der Radverkehr zwischen Anlagen- und Alleenring durch das Nordend sicherer geführt und gleichzeitig der Autoverkehr genauso wie der ÖPNV fließend gehalten werden kann“, so Daum abschließend.

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