CDU-Fraktion im Ortsbeirat 10 zu Bad Vilbeler Denkanstößen zur Verkehrspolitik: ,,Gemeinsames Vorgehen dringend erforderlich”

Gero Gabriel, Vorsitzender der CDU-Fraktion im OBR 10, Vorsitzender der CDU Frankfurt Nord-Ost
Gero Gabriel, Vorsitzender der CDU-Fraktion im OBR 10, Vorsitzender der CDU Frankfurt Nord-Ost
Frankfurt am Main, 23. Juli 2018 - Die CDU-Fraktion im Ortsbeirat 10, zuständig für die Stadtteile Berkersheim., Bonames, Eckenheim, Frankfurter Berg und Preungesheim, hat auf die Vorstöße aus der Nachbargemeinde Bad Vilbel zur Verkehrspolitik reagiert.

Der zuständige Stadtrat Wysocki hatte in seinem „Masterplan Verkehrsentlastung Bad Vilbel 2030“ unter anderem die Prüfung einer neuen Südtangente zwischen Bad Vilbel und Frankfurt sowie die Verlängerung der Straßenbahnlinie 18 angestoßen.

 
,,Auch wenn wir beispielsweise eine solche Südtangente sehr kritisch sehen: uns freut, dass der Nachbar Bad Vilbel hier neue Lösungen für die Verkehrssituation  sucht. Den Masterplan sollte die Frankfurter und Bad Vilbeler Stadtpolitik zum Anlass nehmen, weiterhin Lösungen zu suchen, die beiden Städten nutzen”, erklärte der Vorsitzende der CDU-Fraktion im Ortsbeirat 10, Gero Gabriel. Die angedachte Südtangente würde  jedoch abseits umweltrechtlicher Probleme den Verkehrsfluss nach heutigem Stand nur zeitweise bündeln. Spätestens ab der Friedberger Landstraße Richtung BAB 661 blieben alte Probleme, da der Autoverkehr weiterhin in der Stadt beziehungsweise auf dem Weg dorthin bliebe. Vielmehr müsse es darum gehen, den Pendleranteil via ÖPNV zu erhöhen und die verlängerte Abbiegespur von der Friedberger Landstraße zur BAB 661 schnellstmöglich zu realisieren.
 
Gabriel begrüßte in diesem Zusammenhang die Passage zum Ausbau der Straßenbahnverbindung zwischen dem Frankfurter Nordosten und Bad Vilbel. ,,Eine entsprechende Prüfung hat bereits begonnen, so wie es der Frankfurter Koalitionsvertrag vorsieht. Wir haben hier naturgemäß vor allem die Stadtteile Preungesheim und Berkersheim im Auge. Daher ist es uns wichtig, dass durch künftige Lösungen der Heiligenstockweg entlastet wird; beispielsweise durch den Ausbau von Park-and-Ride-Plätzen.

Aufgrund der relativ nah an Frankfurt gelegenen S-Bahn-Station in Bad Vilbel sollte man aber auch eine Verlängerung der  Straßenbahnlinie bis zu diesem Bahnhof nicht aus den Augen verlieren. Ein solcher Lückenschluss kann bei fortschreitender Technik trotz des Schöllbergs eines Tages kommen”, so Gabriel weiter. Bis dahin sei es wichtig, die Busverbindungen a jour zu halten. Zudem verwies der Fraktionsvorsitzende auf bereits geäußerte Überlegungen einer (weiteren) Verlängerung der U5 Richtung Wetterau.
 
Zusammengefasst zeigten die Vorschläge, dass bei allen legitimen Eigeninteressen der beteiligten Kommunen an einem Strang gezogen werden müsse. Es sei wichtig, die jeweiligen Nachbarn hier frühzeitig einzubinden und die Region als Ganzes zu sehen. ,,Über einzelne Vorschläge mag man unterschiedlicher Ansicht sein. Dass von einer verkehrsmäßigen Entlastung des Frankfurter Nordosten Bad Vilbel und die ganze Region profitieren würden, ist unseren Erachtens unstreitig”, so Gabriel abschließend.

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