CDU fordert mehr Sicherheit für Radfahrer

Frank Nagel, Vorsitzender FA Verkehr der Frankfurter CDU
Frank Nagel, Vorsitzender FA Verkehr der Frankfurter CDU
Frankfurt am Main, 20. Juli 2018. Der CDU-Landtagsabgeordnete Bodo Pfaff-Greiffenhagen, die Nordend-Fraktion der CDU unter der Führung von Claudia Ehrhardt und der Fachausschuss Verkehr der Frankfurter CDU mit dem Vorsitzenden Frank Nagel haben am Donnerstag zusammen mit dem verkehrspolitischen Sprecher des ADFC, Bertram Giebeler, eine Fahrradtour kreuz und quer durchs Nordend absolviert.

Rund 25 Teilnehmer fuhren, ausgehend vom Scheffeleck, zahlreiche Punkte an, die aus Sicht der Radfahrer kritisch sind.

 
Einig waren sich die CDU-Vertreter, dass die Sicherheit der Fahrradfahrer deutlich verbessert werden muss. Der passionierte Stadtradfahrer Bodo Pfaff-Greiffenhagen MdL, freute sich über den großen Zuspruch zur Tour: „Die Teilnehmer scheinen regelmäßige Radnutzer zu sein, da sie die angesprochenen Probleme alle gut kannten.“ Sowohl die großen Themen wie die fehlende Fortführung des Radwegs am Friedberger Tor, der fehlende Radweg auf der unteren Friedberger Landstraße oder die fehlende Aufstellfläche am Scheffeleck, also auch die vielen kleinen Probleme, wurden angefahren. Nach Ansicht von Frank Nagel besteht weiterhin dringender Handlungsbedarf an der Adickesallee auf der Nordseite durch die dortige Baustelle: „Die Sicherheit der Radfahrer wird im morgendlichen Berufsverkehr durch unvernünftige Auto- und vor allem Lastwagenfahrer geradezu fahrlässig gefährdet“.
 
Das dichtbesiedelte Nordend zeige sehr deutlich, wohin sich Frankfurt durch das Bevölkerungswachstum noch weiter entwickeln wird, und deswegen erläuterte Claudia Ehrhardt, die Fraktionsvorsitzende der Christdemokraten im Nordend, die Intention der Tour: „Wir haben mit vielen kleinen Maßnahmen in den letzten Jahren schon viel in puncto Sicherheit für Radfahrer erreicht. Es gibt aber immer noch viel zu tun.“ MdL Pfaff-Greiffenhagen lenkte den Blick ins Ausland, z.B. nach Den Haag, Kopenhagen oder Washington, aber auch der Blick nach Münster und Freiburg könne helfen: „Man muss bei der Verkehrsplanung mehr ‚vom Rad her‘ denken.“ Einig sind sich die drei CDU-Vertreter, dass der Anteil des Radverkehrs am gesamten städtischen Verkehr weiter steigen muss und wird. Claudia Ehrhardt hat zahlreiche Anregungen für den Ortsbeirat gewonnen: „Am wichtigsten ist die Einsicht, dass mehr Rücksicht aufeinander genommen werden muss.“ Frank Nagel ergänzt das gemeinsame Anliegen: „Den teilweise sehr engen öffentlichen Verkehrsraum müssen sich alle Verkehrsteilnehmer teilen. Allerdings muss dem Schutzbedürfnis der schwächsten Verkehrsteilnehmer, die ohne Knautschzone zu Fuß oder per Rad unterwegs sind, künftig noch stärkere Bedeutung beigemessen werden.“ Pfaff-Greiffenhagen sieht bei diesen Aufgaben nicht gänzlich das Land in der Pflicht, will sich aber dafür einsetzen, dass das Land hier unterstützt. Finanziell wie ideell.
 

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