„Wo fehlt für Sie eine Sitzbank?“

CDU-Fraktion will mehr Aufenthaltsqualität und übergibt 400 Vorschläge für neue Sitzbänke an die Ortsbeiräte

Michael zu Löwenstein, Vorsitzender der CDU-Römerfraktion
Michael zu Löwenstein, Vorsitzender der CDU-Römerfraktion
Frankfurt am Main, 30. 05. 2018 - Die CDU-Fraktion im Römer hat die im vergangenen Herbst durch eine stadtweite CDUPostkarten-Aktion eingesandten Bürgervorschläge für neue Sitzbänke im öffentlichen Raum ausgewertet und den CDU-Ortsbeiratsfraktionen zur weiteren Initiative übergeben.

„Auf den Straßen und Plätzen wie auch in den Grünanlagen fehlen immer mehr Sitzgelegenheiten“, erinnert der CDU-Fraktionsvorsitzende Michael zu Löwenstein an einen von Bürgern in den Ortsbeiräten oftmals beklagten Mangel. Insbesondere die Seniorinnen und Senioren bräuchten aber Plätze zur Verbesserung der Mobilität in ihrem nahen Umfeld.

„Dabei wissen die Bewohner in den Stadtteilen selbst am besten, wo Sitzbänke fehlen. Wir freuen uns deshalb, dass der Zuspruch zu unserer Umfrage groß war und wir von Zeilsheim bis Fechenheim und von Nieder-Erlenbach bis Sachsenhausen flächendeckend über 400 Vorschläge für neue Standorte erhalten haben“, zeigt sich Löwenstein zufrieden mit der vielseitigen Resonanz.

Die meisten Bürgerinnen und Bürger würden dem Fraktionsvorsitzenden zufolge auf fehlende Sitzbänke entlang der Fußwege zu öffentlichen Einrichtungen wie Bürgerämtern, Sparkassen, Postagenturen, Sportanlagen, Schwimmbädern, Kirchen, Bürgerhäusern, Altenwohnanlagen oder Polizeirevieren hinweisen. Oftmals werde auch das Fehlen von praktischem Sitzmobiliar im Umfeld von Lebensmittelmärkten, Apotheken und in Fußgängerzonen genauso wie an Verkehrseinrichtungen wie ÖPNV- und Taxistationen oder etwa am Schiffsanleger in Fechenheim bemängelt.

Sehr häufig vermissten die Bürger zudem Ausruhmöglichkeiten in Grünanlagen, vom Stadtwaldgebiet, dem Main- und Niddaufer über die großen Parkanlagen bis zu den kleineren Naherholungsflächen sowie den Wasser- und Kinderspielplätzen in den Stadtteilen. Weiteren Bedarf für Plätze zum Hinsetzen sähen viele Einsender auch auf Friedhöfen und Feldwegen.

„Für die Union ist eine fußgängerfreundliche Gestaltung des Straßenraums und die Bereitstellung der notwendigen Infrastruktur dafür ein wesentlicher Bestandteil der Lebensqualität. Mit der Umfrage haben wir die Bürgerinnen und Bürger in den Entscheidungsprozess, wo zukünftig neue Sitzbänke hinkommen, effektiv einbezogen“, so Löwenstein. Auskömmliche Haushaltsmittel zur Umsetzung seien nach den Worten des Fraktionsvorsitzenden vorhanden. „Wir haben für zusätzliche Sitzbänke bis 2020 die Gelder für das Programm ‚Nahmobilität in den Stadtteilen‘ um jährlich 200.000 Euro erhöht. Es obliegt nun den zuständigen CDU-Ortsbeiräten, die Liste mit den Standortvorschlägen zu prüfen und die neuen Sitzbänke förmlich zu beantragen“, verwies Löwenstein auf die Zuständigkeit der Stadtteil-Parlamente und die getroffene Regelung im Stadtverordnetenbeschluss zum Antrag NR 289 „Mehr Sitzbänke im öffentlichen Raum für alle!“, der ebenfalls auf die Initiative der CDU-Fraktion zurückgeht.

Inhaltsverzeichnis
Nach oben