Schneider: Baugebiet am Main-Taunus-Zentrum eine echte Chance geben

Innovative Ideen und gemeinschaftliches Handeln zur Lösung von Zukunftsfragen gefordert

Stadtrat Jan Schneider, Kreisvorsitzender der Frankfurter CDU
Stadtrat Jan Schneider, Kreisvorsitzender der Frankfurter CDU
Frankfurt am Main, 24. Mai 2018 - Als überaus konstruktiven und überlegenswerten Beitrag zur Weiterentwicklung des Ballungsraums Rhein-Main hat heute der Kreisvorsitzende der Frankfurter CDU, Stadtrat Jan Schneider, den jüngsten Vorschlag von Regionalverbandsdirektor Thomas Horn gewertet.

Horn hatte angeregt, in dem Areal zwischen Frankfurt, Sulzbach und Liederbach ein Neubaugebiet zu konzipieren, in dem das etablierte und mit einer sehr guten Infrastruktur versehene Main-Taunus-Zentrum im Sinne eines Stadtteilzentrums fungieren könnte. „Die Argumente, die Thomas Horn für ein solches Projekt angeführt hat, sind klug. Indem er bei der Schaffung von Wohnraum einen explizit interkommunalen Ansatz in den Blick nimmt, bestätigt er auch den bisherigen Grundgedanken der Frankfurter CDU: dass zukünftige Wohngebiete, vor allem ab einer bestimmten Größe, nur im konstruktiven Zusammenspiel mit den Frankfurter Nachbargemeinden realisiert werden können“, so der CDU-Politiker.

Horn habe bei der Formulierung seiner Idee zudem im wahrsten Sinne des Wortes den „richtigen Ton“ getroffen, der unerlässlich sei, wenn man gemeinschaftlich und auf Augenhöhe wichtige Vorhaben in und um Frankfurt herum stemmen wolle. „Das forsche Auftreten der Frankfurter SPD-Vorderen hinsichtlich eines möglichen neuen Baugebiets entlang der A 5 hat nicht zu einem Dialog mit dem Umland Geführt, sondern hat ausschließlich den Widerstand gegen das Vorhaben geschürt. Das Ergebnis ist, dass alle Nachbargemeinden gegen das Vorhaben sind und dieses von sich aus auch nicht unterstützen werden. Was spricht denn dagegen, natürliche Siedlungszentren zu nutzen und dort gemeinsam mit unseren Nachbarn dringend benötigten Wohnraum zu realisieren? Hier sind innovative und empathische Ansätze gefordert; und kein brachiales "Wir können alles alleine!". Wir sollten den zukunftsweisenden Vorschlag von Thomas Horn aufgreifen und das übliche Klein-Klein langsam aber sicher hinter uns lassen“, so der Kreisvorsitzende Schneider, der abschließend die anderen Frankfurter Parteien aufrief, konstruktiv in die Debatte über ein neues Areal am Main-Taunus-Zentrum einzusteigen.

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