Sylvia Hornung, Vorsitzende der Frankfurter Frauen-Union
Sylvia Hornung, Vorsitzende der Frankfurter Frauen-Union
Frankfurt am Main, 06. März 2018. Anlässlich des Internationalen Frauentags sei es geboten, eine Frau an die Spitze der Stadt Frankfurt zu wählen, äußerte Sylvia Hornung, Vorsitzende der CDU-Frauen-Union, heute. 

Mit Dr. Bernadette Weyland würde eine höchst kompetente Frau in das Amt gewählt. Ihr sei die Stadt vertraut, sie kenne aus ihrer Zeit als Stadtverordnetenvorsteherin die Verwaltung, die Bedürfnisse der Stadt und ihrer Bewohnerinnen und Bewohner und sei über Parteigrenzen hinweg anerkannt. Weyland stehe für eine Oberbürgermeisterin mit Herz für Jung und Alt. Sie engagiere sich für Kinder und Jugendliche, für Schulen und Tagesstätten, für Altenanlagen wie für angemessenen Wohnraum.          

 
Als Mutter von vier Kindern sei Weyland mit Schulproblemen oft genug konfrontiert gewesen. Da die Stadt für die Ausstattung der Schulen zuständig sei, vor allem für ihre Bauten und deren Erhalt, mache Weyland sich dafür mit dem „Masterplan Schule“ stark, so Hornung. Es sei nämlich festzustellen, dass die Stadt in den letzten Jahren zwar neue Schulgebäude plane, was zweifellos richtig sei, dabei jedoch recht einseitig vorgehe. Es würden immer mehr integrierte Gesamtschulen errichtet oder Realschulen in solche umgebaut. Auch manches Gymnasium sei nach langem und zähem Kampf saniert und erweitert worden, das mehr dem Engagement der Eltern zu verdanken sei, als der Initiative des zuständigen Dezernats. Doch die beruflichen Schulen, die Haupt- und Realschulen blieben auf der Strecke, stellte Sylvia Hornung, selbst Mutter einer Tochter, fest. Deshalb sei es jetzt an der Zeit, diese Schulformen aufzuwerten und ihnen den ihnen entsprechenden Stellenwert zu geben. Weyland sei dafür die richtige Person.
 
Viele der Berufs-, Haupt- und Realschulen entstammten noch der Gründerzeit. Ihre schönen alten historischen Gebäude zu vernachlässigen, zeuge nicht nur von geringem Kunstverständnis, sondern auch von einer Geringschätzung der dort unterrichteten Schülerinnen und Schüler. Die Toilettenanlagen seien vielfach noch in schlechtem Zustand, weil das Geld für ihre Sanierung nicht gereicht habe. Es fehlten gut ausgestattete naturwissenschaftliche Räume, Turnhallen und Räume sowie Ausstattung für die Nachmittagsbetreuung, sowie für eine Cafeteria. Hier braucht es mehr Engagement und Gerechtigkeit für alle. Deshalb wählen Frauen Weyland. Die jungen Familien wüssten, was ihre Kinder benötigten und wer sich für sie einsetze. Dies gilt auch im Bereich der Betreuung von Kleinkindern in Kitas und Kindergärten. Die Stadt habe mit dem „Kindernet“ eine gute Plattform zur zentralen Anmeldung geschaffen – jedoch bräuchten die Mütter, die wieder in den Job einsteigen wollen, ein frühzeitiges verbindliches Platzangebot, damit der Wiedereinstieg gelingen kann. Die zurzeit vorherrschende Unsicherheit und Zusagen für Kita-/Kindergartenplätze oft erst vier Wochen vor geplanter Wiederaufnahme der Berufstätigkeit stellen eine unnötige Belastung für Familien dar.
 
Den gleichen Einsatzwillen wie für Kinder und junge Menschen zeige Weyland auch für alte und von der Gesellschaft abgehängte Menschen. Weyland plädiere, so Hornung, für verschiedene und bezahlbare Wohnformen im Alter. Das klassische Altersheim gebe es kaum noch und sei auch nicht mehr zeitgemäß. Dennoch sei die Unterbringung von alten Menschen in altersangemessenen Wohnungen verpflichtende Aufgabe der Stadt. In diesem Zusammenhang seien die Mehrgenerationshäuser zu nennen, ebenso wie Häuser des sogenannten betreuten Wohnens, wo Serviceleistungen nach Bedarf abgerufen werden könnten. Weyland sieht auch den notwendigen Einsatz der Sozialbezirksvorsteherinnen und Sozialbezirksvorsteher sowie den Sozialpflegerinnen und -pfleger, der Nachbarn und Hausärzte, an solche bedürftigen Menschen heranzukommen, denn viele alte Menschen verharrten unerkannt in ihren unzulänglichen Wohnungen, verschlössen sich der Gesellschaft und lebten so vernachlässigt, weil auf sie niemand aufmerksam werde. Weyland unterstütze deshalb die aktive Nachbarschaftshilfe und die Teilhabe am sozialen Leben, sagte Hornung. Auch alte Menschen dürften nicht abgehängt werden. Ihnen zu helfen, sei auch gleichzeitig eine Hilfe für Familien, die durch ihre Berufstätigkeit nicht die Zeit hätten für mehr Zuwendung.
 
Hornung wisse, dass mit Weyland die Wohnraumpolitik zur Chefsache würde, dass sie gemeinsam mit dem Umland für ausreichend und bezahlbaren Wohnraum selbst kämpfen würde. Manchmal seien aber zwei kleine Schritte zielführender als ein großer. Für Weyland, so Hornung, müsse zunächst und unverzüglich in den Grenzen der Stadt gebaut werden, dadurch erhalte man schneller zusätzlichen Wohnraum. Parallel dazu sollten mit den Nachbarkommunen konstruktive Gespräche und Verhandlungen geführt werden. Aber auch das Leben in der Stadt bedürfe der Fürsorge, sagte Hornung. Dabei gehe es um Sauberkeit und Sicherheit. Unter einer Oberbürgermeisterin Weyland würde die Stabsstelle „sauberes Frankfurt' wieder ins Oberbürgermeister-Amt eingegliedert. Viele Bürger bemängelten den Schmutz und eine unangemessene Jahrmarktstimmung auf der Zeil. Ein Einkaufsbummel über die Zeil müsse wieder zur Freude und Erholung werden, meint Hornung. Weyland sei dafür die richtige Person. Das betreffe auch die Sicherheit, vor allem für Frauen in den Abendstunden.
 
Mit Dr. Bernadette Weyland als Oberbürgermeisterin würde es eine neue Aufbruchsstimmung geben und kein "Weiter so". Deshalb ruft die Frauen-Union dazu auf, am 11. März 2018 Frau Dr. Bernadette Weyland zur Frankfurter Oberbürgermeisterin zu wählen. Für eine neue Aufbruchsstimmung in Frankfurt im Sinne von „packen wir es an“ und „geht nicht, gibt es nicht“. Der Internationale Frauentag ist dafür die richtige Gelegenheit zur Proklamation einer Frau für das höchste Amt in der Stadt.

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