Weyland kritisiert das Ausweichen Feldmanns zur GroKo

CDU-Oberbürgermeisterkandidatin Dr. Bernadette Weyland
CDU-Oberbürgermeisterkandidatin Dr. Bernadette Weyland
Frankfurt am Main, 21. Februar 2018 - Als „typisch“ hat die CDU-Kandidatin für das Amt der Oberbürgermeisterin in Frankfurt, Dr. Bernadette Weyland, das Zaudern des amtierenden Stadtoberhaupts in der Frage nach einer Regierungsbeteiligung der Sozialdemokraten auf Bundesebene bezeichnet.

„Als langjähriges Mitglied der SPD sollte Peter Feldmann wissen und Klarheit darüber schaffen, ob er für oder gegen die GroKo ist“, sagte Weyland. „Die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt haben ein Recht darauf zu erfahren, welche Position er vertritt.“

 
Es könne nicht sein, dass Peter Feldmann aus politischen Kalkül eine Antwort schuldig bliebe, so Weyland. Von einem Oberbürgermeister der fünftgrößten Stadt Deutschlands dürfe man eine klare Haltung in solch einer zentralen Richtungsentscheidung erwarten.
 
Eine Erklärung Feldmanns, er werde ein künftiges Regierungsbündnis mit CDU und CSU auf Bundesebene danach beurteilen, „was es den Menschen bringt“, ließ Weyland nicht gelten. „Es drängt sich eher der Verdacht auf, dass Herr Feldmann danach entscheidet, was es ihm persönlich bringt“, so die Spitzenkandidatin der CDU. „Wie immer weicht er unangenehmen Fragen aus.“ Im Gegensatz zum amtierenden Oberbürgermeister, der dem linken Parteiflügel der Sozialdemokraten zugeordnet wird, spreche sie sich ganz klar für eine Große Koalition aus.
 
Am Wochenende hatte eine Zeitung sozialdemokratische Oberbürgermeister in Deutschland zu einer möglichen Regierungsbeteiligung der SPD befragt. 26 von insgesamt 35 votierten für die GroKo. Einige wollten sich nicht festlegen lassen. Zu diesen zählte auch der amtierende Oberbürgermeister Frankfurts - Peter Feldmann.
 

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