CDU im OBR 5: Christian Becker begrüßt mögliche Lösungsansätze zur Entwässerung der Felder

Christian Becker, Vorsitzender der CDU Oberrad, Ortsvorsteher
Christian Becker, Vorsitzender der CDU Oberrad, Ortsvorsteher
Frankfurt am Main, 02. Februar 2018 - „Lösungsansätze lassen sich am besten gemeinsam finden, indem alle Beteiligten miteinander die vorhandenen Möglichkeiten erörtern“, betont der Vorsitzende der CDU Oberrad, Ortsvorsteher und Stadtverordnete Christian Becker.

„Ich freue mich, dass dies hinsichtlich der Entwässerungsgräben der nördlichen Felder in Oberrad der Fall ist und sich eine kontinuierliche Zusammenarbeit zwischen den Gärtnern und der Stadtentwässerung Frankfurt abzeichnet.“

 
Aufgrund von Verunreinigungen und Pflanzenwuchs ist die Funktionalität der Entwässerungsgräben seit Jahren nicht mehr in vollem Umfang gewährleistet und den Gärtnern, die die nördlichen Felder in Oberrad bewirtschaften, schwimmt buchstäblich die Existenz davon. Die Anfrage, die Christian Becker in seiner Funktion als Stadtverordneter für Oberrad in die Stadtverordnetenversammlung am 01.02.2018 einbrachte, sollte klären wie der Magistrat der Stadt Frankfurt dafür Sorge zu tragen gedenkt, dass das vorhandene Drainagesystem dauerhaft in der Lage sein wird, besagte Felder so zu entwässern, dass diese wieder einer gärtnerischen Nutzung zugeführt werden können.
 
Lösungsansätze zeichnen sich in der Antwort des Magistrats ab. „Für Anfang Februar ist ein Treffen mit den Gärtnern und der SEF geplant, in denen mögliche Maßnahmen besprochen werden sollen“, erklärt Becker. „Es wird vorgeschlagen, die senkrechten Wände der Gräben abzuböschen und einen einseitigen Uferstreifen für die Durchführung von Unterhaltungsarbeiten mit leichten Gerätschaften einzurichten.“ Die dafür benötigen privaten Flächen, die in Besitz der Gärtnereibetriebe sind, wären dann von der Bewirtschaftung auszunehmen.
 
Weiterhin schlägt der Magistrat vor, die für die notwendigen Umgestaltungs- und Unterhaltungsarbeiten erforderlichen Flächen an den Gräben entweder käuflich zu erwerben oder diese könnten im Sinne einer Duldung durch die jeweiligen Gärtnereibetriebe zur Verfügung gestellt werden – was die regelmäßige Pflege enorm vereinfachen würde.
 
„Laut Auskunft des Magistrats soll die Umsetzung in einzelnen Abschnitten erfolgen, beginnend im westlichen Teil des Grabensystems“, führt Christian Becker aus. „Priorität muss hier ganz klar die Funktionalität des Drainagesystems haben, damit die Gärtner ihre Felder wieder erfolgreich bewirtschaften können. Wenn dies im Einklang mit einer naturnahen Ufergestaltung möglich ist, könnte somit jeder Vorstellung Rechnung getragen werden. Allerdings sollte man sich vor Augen halten, dass wir hier nicht von einem naturgegebenen Bachlauf oder Gewässer, sondern von einem für die Landwirtschaft notwendigen und eigens dafür eingerichtetem Entwässerungssystem sprechen.“

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