CDU-Oberbürgermeisterkandidatin Dr. Bernadette Weyland
CDU-Oberbürgermeisterkandidatin Dr. Bernadette Weyland
 Frankfurt am Main, 22. September 2017. Ortsbeiräte sind für Bernadette Weyland „die Seismografen des städtischen Zusammenlebens“, denn sie registrierten „nicht allein kräftige Beben, sondern auch kleine Erschütterungen“.

Aus diesem Grund müsse städtische Politik den Stadtteilparlamenten große Aufmerksamkeit schenken, hob die OB-Bewerberin am Freitag im Gespräch mit Vor-Ort-Politikern in Rödelheim hervor. Die Ortsbeiräte ärgern sich darüber, dass das Haus „In der Au“ seit Jahrzehnten besetzt ist und die Stadt nichts unternimmt, um mit den Besetzern ein Mietverhältnis zu schaffen. Das sei auch angesichts der Knappheit an Wohnungen gerade für jüngere Menschen „eine Ungerechtigkeit“. 

Auf dieses Problem wiesen die Vor-Ort-Politiker nach Ansicht von Bernadette Weyland völlig zu Recht hin. Es gebe gute Gründe dafür, dass die Stadtregierung mit Mietern und Nutzern ein Mietverhältnis schaffen möge. In diesem Zusammenhang könne sie das Begehr vieler Nachbarn und auch der Ortsbeiräte gut nachvollziehen. „Mit feinem Gespür“ würden die Ortsbeiräte dieses Problem ansprechen. Zum Selbstverständnis der Arbeit im Ortsbeirat gehört ein respektvoller Umgang miteinander. Das Spektrum ihrer Aufgaben sei vielfältig und umfasse Engagement für die Nutzung von Bussen und Bahnen, für bessere Radwege, schönere und vor allem saubere Grünanlagen. „Das ist gelebte Politik vor Ort“, sagte Weyland. 

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