Prof. Dr. Matthias Zimmer MdB
Prof. Dr. Matthias Zimmer MdB
 Berlin/Frankfurt am Main, 20. September 2017. Der CDU-Bundestagsabgeordnete Zimmer hat sich angesichts des jüngsten Auftritts des amerikanischen Präsidenten Trump für eine selbstbewusste und europäisch eingebundene, berechenbare deutsche Außenpolitik ausgesprochen.

Die kaum mehr berechenbare Politik des amerikanischen Präsidenten verlange eine starke europäische Antwort. Dafür könne, mit ihrem internationalen Prestige, nur Bundeskanzlerin Angela Merkel stehen. Sie habe mehrfach bewiesen, dass sie die europäischen Interessen bündeln und zusammenführen könne. "Wir sollten dem amerikanischen Twitterkönig eine verlässliche, starke Alternative in der Welt gegenüber stellen", so Zimmer. Das könne der Herausforderer Schulz nicht leisten; dieser habe sich von den Emotionen des Wahlkampfs hinreißen lassen, mit der populären Forderung nach einem Kurswechsel in der europäischen Türkeipolitik punkten zu wollen und damit die langfristigen Interessen Deutschlands hinter seine Wahlziele gestellt. Überdies habe er sich mit der Forderung nach einem Abbruch der Beitrittsverhandlungen mit der Türkei in Europa selbst isoliert.

"Wir Christdemokraten wollen eine berechenbare, europäisch eingebundene Außenpolitik", so Zimmer. Mit den wahltaktischen Manövern des SPD-Kandidaten sei das nicht vereinbar; nicht die Nähe zu Trump im Stil sei entscheidend, sondern die Nähe zu den europäischen Verbündeten in der Substanz, so Zimmer abschließend.

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