Wiesmann: Frankfurt braucht eine starke Stimme für die Kultur in der Bundeshauptstadt

„Kulturschiff“ zur Bundestagswahl

Bettina M. Wiesmann MdL, CDU-Direktkandidatin für den Bundestagwahlkreis 183 (Frankfurt II)
Bettina M. Wiesmann MdL, CDU-Direktkandidatin für den Bundestagwahlkreis 183 (Frankfurt II)
Wiesbaden/Frankfurt am Main, 24. August 2017 - Die Frankfurter Landtagsabgeordnete Bettina M. Wiesmann eröffnete ihren Kandidatenwahlkampf zum Deutschen Bundestag mit einem politischen Sommerempfang auf dem „Kulturschiff“.

Kulturleute – also Kulturschaffende, Kulturvermittler, Kulturmanager, -förderer und –kritiker – und Christdemokraten, darunter der Kreisvorsitzende und Baustadtrat Jan Schneider sowie der Generalsekretär der Hessen-CDU, Manfred Pentz,  schipperten einen Abend lang den Main hinauf und herunter und genossen den Blick aufs Museumsufer, die EZB und andere Highlights vom Wasser aus. Als Hauptredner war der frühere Kulturdezernent Prof. Dr. Felix Semmelroth an Bord gekommen, um die Bedeutung der Kultur und ihrer konsequenten Unterstützung auf allen Ebenen hervorzuheben.

 
Wiesmann, die im Landtag im Ausschuss für Wissenschaft und Kunst sitzt, begründete ihre Kandidatur mit dem Willen, Frankfurt in Berlin eine starke Stimme zu verleihen. Gerade in Fragen der Unterstützung von Kunst und Wissenschaft sei dies wichtig, denn die Konkurrenz schlafe nicht.
 
„Der Bund engagiert sich in sehr überschaubarem Maße in Frankfurt, eine Reihe von Kulturinstitutionen von internationalem Ruf müssen ohne jeden Bundes-Cent auskommen“, so die Abgeordnete. „Dass beispielsweise mit dem begrüßenswerten Engagement Berlins für den Aufbau des Romantikmuseums eine Deckelung der Betriebskostenförderung auf dem bisherigen Niveau verbunden worden ist, ist mir unverständlich. Die Förderung eines Hauses, das eine so bedeutende Erweiterung erfährt, sollte mit dem neuen Zuschnitt ebenfalls mitwachsen.“
 
„Frankfurts Bewerbung als Kulturhauptstadt Europas 2025 gemeinsam mit der Region“, so die Abgeordnete weiter, „ist eine großartige Chance, den hervorragenden Bestand weiter zu entwickeln und zugleich neue Ideen zu verwirklichen.  „Ich wünsche mir, dass diese Chance beherzt ergriffen und die Bewerbung gründlich vorbereitet wird. Die ohnehin gebotene Zusammenarbeit mit den kommunalen Partnern der Umlandgemeinden in Sachen Kultur und Kulturpolitik wird auf jeden Fall davon profitieren.“

„Ein wichtiges Anliegen ist mir zudem die weitere Entwicklung Frankfurts zur erstrangigen Wissenschaftsstadt“,  fuhr Wiesmann fort. Mit dem bevorstehenden Umzug der Frankfurt School of Finance and Management an die Campus-Meile im Nordend ergebe sich eine neue Entwicklungsperspektive, denn die Wissenschaftsstadt Frankfurt mit ihren knapp 60 000 Studenten, ihren sechs Max-Planck-Instituten und vier Leibniz-Instituten sowie den tollen neuen Campus-Anlagen verkaufe sich derzeit noch unter Wert. „Entlang der entstehenden Campus-Meile – von der Frankfurt University of Applied Sciences Fachhochschule über die Nationalbibliothek, den Campus Westend, den Palmengarten bis zum Campus Bockenheim – kann ein verdichteter kultureller Raum für Diskurs, Ideen und Innovation entstehen, zu dem Lehrende und Lernende, Forschende und Kulturschaffende gleichermaßen beitragen“, so die Politikerin. „Und ein 'Zentrum der europäischen Avantgarde' auf dem Kulturcampus könnte der krönende Abschluss dieser neuen Kultur-Meile werden – einzigartig in Deutschland und würdig, in der Kulturpolitik des Bundes Aufmerksamkeit und Unterstützung zu finden.“

Inhaltsverzeichnis
Nach oben