Die „Stimme Griesheims“: Peter Wagner ist gestorben

CDU-Fraktion erinnert an den früheren Stadtverordneten

Peter Wagner, Vorsitzender CDU Griesheim
Peter Wagner, Vorsitzender CDU Griesheim
Frankfurt am Main, 27. Juli 2017 - Der frühere CDU-Stadtverordnete Peter Wagner ist am Sonntag nach schwerer, in Geduld getragener Krankheit im Alter von 79 Jahren gestorben.

Der 1938 geborene Peter Wagner stammt aus einer alten Griesheimer Familie. Sein Elternhaus war katholisch geprägt. Seit 1982 war er für die CDU aktiv. Damals führte ihn sein Engagement in der Interessengemeinschaft zur Neugestaltung des Griesheimer Mainufers zur Mitarbeit in der Partei. Zunächst bekleidete er von 1985 bis 1989 das wichtige Amt des Stadtbezirksvorstehers für Griesheim. Von 1996 bis 2006 und noch einmal von 2009 bis 2011 gehörte Wagner der Stadtverordnetenversammlung an und setzte im Sozial- und im Umweltausschuss seine politischen Schwerpunkte. Als Mitglied des Verkehrsausschusses hat er insbesondere zur Erarbeitung des 2005 beschlossenen Gesamtverkehrsplanes viele Ideen eingebracht.

Seit 1986 war Peter Wagner ununterbrochen Vorsitzender der CDU im Stadtteil Griesheim, der ihm ganz besonders am Herzen lag. „Mit großer Beharrlichkeit und mit Erfolg hat er sich für die Sanierung der Stroofstraße und damit für eine angemessene Verkehrsanbindung Griesheims nach Westen und Süden stark gemacht. Auch um den Ausbau der heute florierenden Gewerbeflächen an der Mainzer Landstraße oder um die Konversion des früheren Griesheimer Güterbahnhofareals unter anderem zu einem Wohnbaugebiet hat er sich gekümmert“, würdigte der CDU-Fraktionsvorsitzende Michael zu Löwenstein die Leistungen Wagners.

„Peter Wagner war die ‚Stimme Griesheims‘. Er hatte einen wachen Blick für sein Umfeld und hat die Anliegen der Bürger ebenso einsatzfreudig wie lösungsorientiert aufgegriffen. Seine Heimatstadt Frankfurt am Main voranzubringen und zu einer gedeihlichen Entwicklung im Wandel der Zeiten beizutragen, waren ihm in der Stadtverordnetenversammlung ganz wichtige Ziele. In ‚seinem‘ Stadtteil Griesheim war er ein populärer Kommunalpolitiker, dem die Wähler vertrauten. Wir werden ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren“.

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