Bettina M. Wiesmann MdL vor Ort: Unternehmensbesuch bei ROTH Energie in Fechenheim

,,Familienunternehmen sind das Rückgrat unserer Wirtschaft”

CDU-Bundestagskandidatin Bettina M. Wiesmann MdL
CDU-Bundestagskandidatin Bettina M. Wiesmann MdL

Frankfurt am Main, 222. Juni 2017. Die Frankfurter Landtagsabgeordnete und Bundestagskandidatin Bettina M. Wiesmann besichtigte diese Woche die ROTH Energie GmbH und Co. KG in Frankfurt-Fechenheim.

Wiesmann ließ sich zunächst über die Geschichte des Familienbetriebs mit Hauptsitz in Gießen informieren. Die Firma ROTH ist seit der Nachkriegszeit in Frankfurt vertreten und eröffnete vor knapp zehn Jahren ein neues Tanklager in Fechenheim.

Wiesmann, die für die CDU im Frankfurter Bundestagswahlkreis 183 (Norden, Süden, Osten) kandidiert, nutzte ihren Besuch in erster Linie, um sich über die Auswirkungen der Energiewende aus Sicht des Mittelstands zu informieren. ,,Die Firma Roth vertreibt nicht nur an Endkunden ihre Produkte, sondern ist auch Zwischenhändler für rund 150 mittelständische Unternehmer. Daher war ich dankbar, aus mehreren Perspektiven berichtet zu bekommen”, so Wiesmann.

Paul Krahé, Standortleiter der ROTH Energie in Frankfurt, dankte Wiesmann für ihr Interesse an der mittelständischen Wirtschaft: „Mit dem Verkauf von Schmierstoffen, Petroleum und Traktorentreibstoff und einer unbeheizten Wellblechhütte als Büro begann vor fast 70 Jahren die Erfolgsgeschichte der Firma ROTH. Wir sind seit dieser Zeit stetig gewachsen und im Laufe der Jahre immer besser geworden. Wir haben stets alle Herausforderungen angenommen - und darauf sind wir stolz! In unserem mittelständischen Familienunternehmen arbeiten mittlerweile mehr als 200 Mitarbeiter; wir sind eines der größten Unternehmen für Energie und Versorgungstechnik in Hessen geworden. Das bedeutet für die Mitarbeiter eine hohe Sicherheit und große Nähe zum Chef. Gleichzeitig leiden wir aber auch stärker als große Konzerne unter bürokratischen Vorgaben, gerade in der Bau- und Energie- und Klimapolitik. Die Politik sollte Offenheit für alle Technologien wahren. Wir hoffen, dass sich der Staat künftig auf seine Rolle als Rahmensetzer beschränkt und es dem Erfindergeist sowie der Leistungsfähigkeit der Unternehmen überlässt, mit welchen Technologien die Klimaziele erreicht werden.“ Im Energieausschuss der Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände (VhU) setzt sich die Firme ROTH Energie gegenüber der Politik dafür ein, dass die Gebote der Wirtschaftlichkeit, der Technologie- und Energieträgerneutralität beachtet werden.

Die Abgeordnete zeigte sich beeindruckt von der Flexibilität und dem Pragmatismus des Mittelstands. So betonten ihre Gesprächspartner unter anderem, dass man auch im Rahmen der Nutzung der fossilen Brennstoffe auf den immer stärkeren Verbraucherwunsch hin zu umweltverträglichen Lösungen eingehe. Man habe es beispielsweise geschafft, die Schwefelbelastung in herkömmlichen Brennstoffen auf ein Minimum weit unter dem gesetzlich vorgeschriebenen Schwellenwert zu reduzieren. Auch lege man Wert darauf, gerade im Hinblick auf die  herkömmlichen Energien Qualitäts- und Umweltverträglichkeitskontrollen weiter zu verstärken. ,,So sehr wir auf erneuerbare Energien setzen, zeigen diese Entwicklungen: Auch herkömmliche Technologien können erheblich verbessert werden. Dies ist für mich zukunftsgerechte Politik”, betonte die Abgeordnete.

Wiesmann sicherte außerdem zu, sich für stärkere Verbraucherorientierung einzusetzen. ,,Ich habe zum Beispiel mitgenommen, dass knapp die Hälfte aller Heizungsanlagen hierzulande 20 Jahre und älter sind und sich mit neuen Heizungen bis zu 20 Prozent Energie einsparen lassen. Natürlich stellt die Investition in neue Heizungsanlagen eine erhebliche finanzielle Belastung für Hauseigentümer dar, so dass es entsprechende Förderungen der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) gibt. Wenn ich nun höre, dass Verbraucher mit dem Ausfüllen der entsprechenden Anträge oft überfordert sind, sich aber auch nicht helfen lassen dürfen, läuft da etwas schief. Früher durfte der Heizungsunternehmer für seinen Kunden den Antrag stellen. Das sollte wieder möglich sein, dafür werde ich mich bei den zuständigen Stellen einsetzen”, erklärte Wiesmann.

Die Bundestagskandidatin nutzte ihren Besuch des Weiteren, um sich allgemein über die Situation von Familienunternehmen zu informieren. Neben Themen wie Steuer- und Übernahmeregelungen ging es hier auch um die Sicherheit von Arbeitsplätzen. ,,Gerade Familienunternehmen fühlen sich sozial verantwortlich, so mein abermals bestätigter Eindruck. Sie sind das Rückgrat unserer Wirtschaft und eine zentrale Säule unseres gesellschaftlichen Zusammenhalts”, so Wiesmann abschließend.

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