Becker: Feldmann beschimpft Banken und Flughafen

Frankfurter CDU sieht Oberbürgermeister auf politischem Irrweg

Uwe Becker, Kreisvorsitzender der Frankfurter CDU
Uwe Becker, Kreisvorsitzender der Frankfurter CDU
Frankfurt am Main, 02. Dezember 2016 - Deutliche Kritik am politischen Wirken des Frankfurter Oberbürgermeisters äußerte heute die Frankfurter CDU.

Seit Monaten lasse Peter Feldmann kaum eine Gelegenheit aus, bei der er nicht gegen die Banken in Frankfurt wettere. Immer wieder lästere er über die  „Herrschaften in den Glastürmen“, die auf Frankfurt herab blickten und die Stadt als ihr Eigentum betrachten würden und er beklage dabei, dass diese zu wenig Steuern in Frankfurt zahlen würden. Ebenso seien in den zurückliegenden Monaten von Feldmann und dessen zugeordneter Stabstelle ausschließlich negative Aussagen zum Frankfurter Flughafen erfolgt, der einzig als Lärm- und Dreckschleuder verunglimpft werde.

Der Kreisvorsitzende der Frankfurter CDU, Uwe Becker, hat dies heute zum Anlass genommen, sehr klar den Unmut der Frankfurter CDU über den „politischen Irrweg“ Feldmanns in zentralen Fragen der Stadtpolitik zu kritisieren.

„Wenn Peter Feldmann als Oberbürgermeister der Europäischen Finanzhauptstadt fortlaufend die Banken in Frankfurt beschimpft, dann beschädigt er nicht nur eine der wichtigen, wirtschaftlichen  Säulen unserer Stadt, sondern er verunglimpft gleichzeitig viele tausend Menschen, die in diesen Banken arbeiten. Es sind populistische Feindbilder, die Feldmann gebraucht und die man sonst nur von extremen linken Gruppen gewohnt ist. Unsere Stadt verdankt ihre wirtschaftliche Stärke, aus der sie auch das soziale Gleichgewicht Frankfurts sichert, in hohem Maß e der Rolle als Finanzstandort“, erklärte Becker. Frankfurt habe zwar mehrere starke, wirtschaftliche Standbeine, doch es sei unverantwortlich, in solch plumper Weise Stimmung gegen Banken und die Beschäftigten dort zu machen.

Auch in Bezug auf den Flughafen sei Feldmann auf einem Irrweg. „Wir haben in der Koalitionsvereinbarung von CDU, SPD und Grünen sichergestellt, dass die Stadt Frankfurt sich aktiv für mehr Lärmschutz einsetzt und dies ist gut so. Wir wollen die Menschen, gerade auch im Frankfurter Süden, noch stärker vor den Belastungen schützen, die mit dem Betrieb des Flughafens verbunden sind. Dafür hat Herr Feldmann nun mit der neu geschaffenen Stabstelle in seinem Dezernat alle Instrumente in der Hand und wir sind gespannt, wie erfolgreich sein Wirken sein wird. Wir haben aber auch betont, wie wichtig die wirtschaftliche Bedeutung des Frankfurter Flughafens für Stadt und Region und damit für viele Tausende von Familien ist. Wir haben deshalb auch in der Koalitionsvereinbarung festgehalten, dass wir die Rolle des Frankfurter Flughafens sichern und den Flughafen bei der Sicherung der Arbeitsplätze unterstützen. Was in den zurückliegenden Wochen durch Herrn Feldmann und seine Stabstelle  jedoch erfolgt ist, ist reiner Aktionismus gegen den Frankfurter Flughafen“, so Becker.

Scheinbar sehe Herr Feldmann den Flughafen nur als Lärm- und Dreckschleuder an und die enorme wirtschaftliche Bedeutung der größten Arbeitsstätte Deutschlands sei ihm gleichgültig. Auch hier richte sich das Auftreten von Feldmann gegen Tausende von Menschen, deren Ein- und damit Auskommen vom Frankfurter Flughafen abhängig sei.

Die Frankfurter CDU erwarte, dass sich Feldmann nicht weiter als linker Populist, sondern als Frankfurter Oberbürgermeister verhalte.

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