Islamisten-Razzien wichtig für gesellschaftlichen Frieden

Junge Union Frankfurt dankt Innenminister – Auch Frankfurt betroffen

Martin-Benedikt Schäfer, Vorsitzender der Jungen Union Frankfurt, Vorsitzender der CDU-Fraktion im OBR 5
Martin-Benedikt Schäfer, Vorsitzender der Jungen Union Frankfurt, Vorsitzender der CDU-Fraktion im OBR 5
Frankfurt am Main, 17. November 2016 - Die Junge Union Frankfurt am Main wertet die bundesweiten Razzien gegen Islamisten als großen Erfolg der Sicherheitsbehörden.

Ein striktes Vorgehen mit aller Härte des Gesetzes sei bei Extremisten jeglicher Couleur streng erforderlich und in diesem Fall auch zeitlich geboten. „Wenn salafistische Prediger dafür sorgen, dass in Deutschland aufgewachsene junge Menschen in den sogenannten ‚heiligen Krieg‘ ziehen, dann bewegen sich diese Menschen längst nicht mehr auf dem Boden der freiheitlich demokratischen Grundordnung. Deshalb begrüßen wir das Vorgehen der Sicherheitsbehörden“, erklärt hierzu der Kreisvorsitzende der Jungen Union Frankfurt am Main, Martin-Benedikt Schäfer, der sich bei den Beamten für ihre Arbeit bedankt.

 
Auch in Frankfurt durchsuchten Beamte der Sicherheitsbehörden Räume von auffällig gewordenen Gemeinden, die der salafistischen Bewegung nahe stehen. „Gerade wir in Frankfurt sind stark betroffen durch salafistische Hassprediger. Die Auftritte eines Pierre Vogel in unserer Stadt wurden bereits mehrfach kontrovers diskutiert. Für uns haben islamistische Strömungen in einer weltoffenen und toleranten Stadt, wie es unser Frankfurt ist, nichts verloren“, so Schäfer.
 
Im Zuge der Razzien, die laut Meldungen ein Vielfaches an Beweismaterial ergaben, meldete sich auch die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung zu Wort und sprach sich gegen derlei Maßnahmen aus. „Ein solches Verhalten ist für ein offizielles Mitglied der Bundesregierung nicht tragbar. Wer kriegstreiberische Werbung,  undemokratische Gesinnung und staatsgefährdende Propaganda relativiert, sollte nicht in einem solch exponierten Posten Verantwortung tragen“, findet Schäfer abschließend deutliche Worte der Kritik.

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