Ulrich Caspar einstimmig als Vorsitzender der UdV Hessen wiedergewählt

Der neue Vorstand der UdV Hessen
Der neue Vorstand der UdV Hessen
Wiesbaden/Frankfurt am Main, 7. November 2016. Auf dem diesjährigen UdV-Landesverbandstag, der am Wochenende in Frankfurt am Main stattfand, wurde der Frankfurter Landtagsabgeordnete Ulrich Caspar einstimmig als Vorsitzender wiedergewählt.

Die stellvertretenden Vorsitzenden, die ehrenamtliche Frankfurter Stadträtin Albina Nazarenus-Vetter, Justus Schieback (UdV Frankfurt), Johannes Thießen (UdV Kassel-Stadt) und Rosel Koberg (UdV Bergstraße) wurden ebenso erneut mit großer Mehrheit in ihren Ämtern bestätigt. Die bisherigen Beisitzer Rosa Emich (Fulda), Christine Merbach (Wetterau), Monika Mucha (Wiesbaden), Svetlana Paschenko (Kassel), Josef Plahl (Weilburg) und Reinhard Schwarz (Wetterau) werden durch den ehrenamtlichen  Wiesbadener Stadtrat Markus Gaßner, Andrej Ballardt (Hochtaunus), Simon Iolin (Wiesbaden) und Ingrid Mohr (Frankfurt), die erstmalig in den Vorstand gewählt wurden, in ihrer Arbeit gestärkt.

 
Ulrich Caspar zog in seinem Rechenschaftsbericht eine überaus positive Bilanz der Verbandsarbeit und bezog zudem ausführlich Stellung zu aktuellen politischen Entwicklungen. So habe die UdV Hessen in der Hessischen Landesregierung unter Ministerpräsidenten Volker Bouffier einen zuverlässigen politischen Partner, der nicht zuletzt über die Beauftragte für Heimatvertriebene, Spätaussiedler und Flüchtlinge, Margarete Ziegler-Raschdorf, stets mit Interesse und Engagement die Anliegen der durch die UdV vertretenen Menschen aufnehme und berücksichtige. In der aktuellen Flüchtlingssituation sei bei allem Verständnis für die berechtigten Sorgen der Bevölkerung festzuhalten, dass die Bundesregierung unter Angela Merkel schwierige Entscheidungen zu treffen gehabt habe: „Genauso, wie es unumgänglich war, im letzten Herbst in einer Ausnahmesituation Flüchtlingen den Grenzübertritt zu ermöglichen, so sind auch die erfolgten Verschärfungen des Asylrechts notwendig, um einen dauerhaften Missbrauch des politischen Asyls zu verhindern.“

Bundeskanzlerin Merkel habe in einer Krisensituation einen kühlen Kopf bewahrt und schweren Schaden von Europa abgewendet. „Hätte die Bundesregierung letztes Jahr ohne Rücksicht die Grenzen geschlossen und eine vollständige Abschottung des Landes betrieben, wären alle Errungenschaften der EU zunichte gemacht worden. Das uns bekannte Europa hätte aufgehört zu existieren, mit allen Folgen. Dabei sollte man nie vergessen, dass wir Deutschen diesem geeinten Europa 71 Jahre Frieden zu verdanken haben. Ein allein auf sich gestelltes Deutschland hätte eine solch lange Friedenszeit niemals gewährleisten können. Dies sollten wir immer bedenken, wenn über Politik im europäischen Kontext diskutiert und gestritten wird“, so der UdV-Landesvorsitzende Caspar abschließend.
 

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