Staatsminister Boris Rhein MdL
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Wiesbaden/Frankfurt am Main, 18. Oktober 2016 - Kunst- und Kulturminister Boris Rhein hat heute bei der Eröffnung der Frankfurter Buchmesse ein Grußwort gesprochen.

Die Frankfurter Buchmesse ist die weltweit größte Buchmesse mit über 7.000 Ausstellern aus über 100 Ländern. Veranstalter ist der Börsenverein des Deutschen Buchhandels. Neu in diesem Jahr sind unter anderem die Verleihung des „Blogbuster 2017“ als Preis für Literaturblogger und die Veranstaltung „THE ARTS+“ als Messe, Konferenz und Treffpunkt der Kultur- und Kreativindustrie.

 
Kunst- und Kulturminister Boris Rhein: „Lesen und Vorlesen öffnet Türen zu spannenden Welten. Allein in diesem Jahr investieren wir rund 320.000 Euro in die Literatur- und Leseförderung: Beispielsweise in die Hessische Leseförderung, literarische Schreibwettbewerbe für Kinder und Jugendliche und hessenweite Literaturveranstaltungen.“
 
Rund um die Buchmesse gibt es auch wieder das „Leseland Hessen“. Das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst hat das Lesefestival 2003 mit ins Leben gerufen und unterstützt es in diesem Jahr mit 60.000 Euro. Das sind 10.000 Euro mehr als in den vergangenen Jahren. Bei der Veranstaltungsreihe stellen namhafte Autoren in Lesungen ihre Neuerscheinungen in umliegenden Städten und Gemeinden vor. Und immer mehr machen mit: In diesem Jahr findet „Leseland Hessen“ in 36 Städten und Kommunen mit 147 Veranstaltungen statt; 113 Autoren lesen aus ihren neuen Werken. Im vergangenen Jahr besuchten rund 15.000 Gäste die Veranstaltungen.

Eine wichtige Rolle spielt der Ehrengast der diesjährigen Buchmesse: Flandern und die Niederlande sind nach 23 Jahren ein zweites Mal Gast der Buchmesse. Erwartet werden etwa 70 Autoren, 422 Neuerscheinungen in deutscher Übersetzung sowie ein umfangreiches Kunst- und Kulturprogramm.
 
„Das diesjährige Motto des Ehrengastes lautet ,Das ist, was wir teilen‘. Es stellt das Gemeinsame in den Mittelpunkt und ermöglicht uns einen grenzüberschreitenden Blick auf Flandern und die Niederlande. Gleichzeitig ist es aber auch ein besonnenes Motto in Zeiten, in denen neue Grenzen hochgezogen werden“, so Kunst- und Kulturminister Boris Rhein abschließend.

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