Michael Stöter, Kreisgeschäftsführer der Frankfurter CDU
Michael Stöter, Kreisgeschäftsführer der Frankfurter CDU
Frankfurt am Main, 19. September 2016 - Der Kreisgeschäftsführer der Frankfurter CDU, Michael Stöter, hat die Unterstützung des Frankfurter Oberbürgermeisters Peter Feldmann für Proteste gegen die geplanten Handelsabkommen der Europäischen Union mit den USA und Kanada heute deutlich kritisiert.

„Vom Oberbürgermeister einer so wichtigen Wirtschafts- und Handelsstadt wie Frankfurt, deren Prosperität gerade auch vom internationalen Handel abhängt, kann man erwarten, dass er sich verantwortungsvoller mit Protesten gegen Handelsabkommen auseinandersetzt, anstatt sich an der plumpen Verunglimpfung von TTIP und CETA zu beteiligen. Wenn der Oberbürgermeister erklärt, dass er TTIP verhindern will, dann geht es ihm nicht um Nachbesserungen an einem Vertrag, sondern um Stimmungsmache gegen einen freieren Handel mit den USA. Das ist in der amerikanischsten Stadt in Deutschland schon bemerkenswert, wenn die Stadtspitze gegen unsere Amerikanischen Freunde polemisiert. Das passt nicht zu Frankfurt“, so Stöter.

Stöter betonte, dass der Abbau von Handelshemmnissen in den Beziehungen zwischen Europa und Nordamerika gerade auch Deutschland als Exportweltmeister zu Gute kommen werden. „Viele hunderttausende Arbeitsplätze in Deutschland hängen von einem funktionierenden Export ab. Wenn wir die Beziehungen über den Atlantik stärken, stärken wir auch die Wirtschaft in unserem Land und in unserer Stadt. Wenn Europa und Nordamerika nicht stärker zusammenrücken, dann bestimmen andere Wirtschaftszentren in der Welt künftig auch die Spielregeln im Handel und deshalb sind Abkommen wie TTIP und CETA wichtig auch für uns“, so Stöter.

Stöter betonte, dass Feldmann völlig unglaubwürdig sei, wenn er am 17. September gegen die USA demonstriere und am 30. September zum Deutsch-Amerikanischen Freundschaftstag einlade. „Freundschaft feiert man nicht nur, man praktiziert sie auch. Wieder einmal macht sich Feldmann zum Sprachrohr linker Politik, wieder einmal stößt er damit viele Menschen in Frankfurt vor den Kopf“, so Stöter abschließend.

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