Michael Stauder, Vorsitzender der CDU Nieder-Eschbach
Michael Stauder, Vorsitzender der CDU Nieder-Eschbach
Frankfurt am Main, 4. Juli 2016 - Kauf eines offenen Bücherregals und Neugestaltung des Rathausgartens - Der Ortsbeirat hat in seiner Sitzung am 01.Juli 2016 auf Anregung der CDU-Fraktion beschlossen, dass für den Kauf und Aufstellung eines offenen Bücherregals Mittel aus dem Ortsbeiratsbudget bereitgestellt werden.

Als Standort ist im Rahmen einer Neugestaltung des Rathausgartens das ehemalige Nieder-Eschbacher Rathaus an der Deuil-la-Barre-Straße vorgesehen. Die CDU hat hierzu einen Gestaltungsplan vorgelegt, der die Bürger/innen zum Verweilen in den Rathausgarten einlädt. Der Magistrat wurde aufgefordert, das Bücherregal zu erwerben und an diesem Standort aufstellen zu lassen. Der Magistrat wird ergänzend gebeten, die zu beteiligenden Ämter mit der Neugestaltung des Rathausgartens mit der Aufstellung von zwei Ruhebänken, Umsetzung der Schaukästen und Anpassung der Bepflanzung gemäß dem Planungsentwurf zu beauftragen. 


Bereits in der letzten Wahlperiode hatte der Ortsbeirat 15 auf Anregung der CDU die Aufstellung eines offenen Bücherregals aus Mitteln des Ortsbeiratsbudgets angeregt. Die Anschaffung war seinerzeit wegen der Kosten und der bis dahin ungeklärten Standortfrage zurückgestellt. Nach Klärung der Rahmenbedingungen, u.a. idealer Standort, Betreuung durch Bücherregalpaten (vorhanden), ungefähre Kosten, wurde jetzt vorgeschlagen, das Projekt offenes Bücherregal an der Vorderfront des Nieder-Eschbacher Rathauses im Rathausgarten im Rahmen einer kompletten Neugestaltung des Rathausentrees zu realisieren. Im Lager des Grünamtes gibt es im Übrigen noch Ruhebänke die aufgestellt werden könnten, so CDU-Ortsbeiratin Heike Stauder, die gemeinsam mit weiteren Paten den Bücherschrank betreuen wird.
 
RMV - Neues Tarifmodell; „RMVsmart“ –Tarif benachteiligt die äußeren Frankfurter Stadtteile und verteuert innerstädtische S- und U-Bahn-Strecken 
Seit April 2016 läuft die dreijährige Testphase des neuen RMV- Tarifmodells RMVsmart. Fast 20.000 Testpersonen nutzen über ihr Smartphone –App des RMV dieses neue Tarifsystem. Nach Mitteilung von Testkunden sowie Berechnung der Strecken nach dem neuen Tarif ist festzustellen, dass bereits jetzt erkennbar ist, dass der Testtarif ganz überwiegend von Nachteil für Nieder-Eschbach bezogen auf die klassischen und hauptsächlich genutzten Strecken in das innere Stadtgebiet von Frankfurt ist. Die Fahrpreise sind hier stark angestiegen. Günstigere Preise sind für Nieder-Eschbacher eher selten, z.B. bei Überschreiten der Innenstadttarifgrenze an U-Bahn-Station Nieder-Eschbach in die angrenzende Tarifzone, wenn man mit dem 27 oder 29er Bus an die U-Bahn-Station Nieder-Eschbach Richtung Bad Homburg heranfährt (bei einer Fahrt direkt ab U-Bahn-Station Nieder-Eschbach nach Bad Homburg bleibt es beim dem bisherigen Tarif aber weiter günstiger). Ein Beispiel von vielen zur Verteuerung auf innerstädtischer und von Nieder-Eschbachern und angrenzenden Stadtteilen oft genutzten Strecken:
 
U-Bahn-Station Nieder-Eschbach nach F-Hauptwache
RMVsmart- Tarif 5,07 Euro
Aktueller Tarif     2,80 Euro (Stadtgebiet Frankfurt am Main)
Differenz:            2,27 Euro = 81% Fahrpreiserhöhung.   
Vor diesem Hintergrund hat der Ortsbeirat auf Initiative der CDU beschlossen, das  Ortsvorsteher Ernst Peter Müller (CDU) einen Vertreter des RMV in eine der nächsten Sitzungen des Ortsbeirats einlädt, der neben Vorstellung des Testprojekts zu den Vor- und Nachteilen dieser Tarifstruktur einen Erfahrungsbericht abgeben soll und zu den berechtigten Bedenken des Ortsbeirats Stellung nehmen kann. Ziel sollte sein, dass bei einer zukünftigen Anpassung des neuen Tarifs nach der Testphase die für Frankfurter geltende bisherige Regelung für das gesamte Stadtgebiet einheitlichen Frankfurter Innenstadttarifs beibehalten wird, so CDU-Ortsbeirat Christopher Dyhr und CDU-Fraktionschef Michael Stauder unisono.
 
Verkehrsberuhigung in der Deuil-La-Barre-Straße; Maßnahme II
Der Ortsbeirat hat eine Anregung der CDU einstimmig beschlossen, den Magistrat zu veranlassen, dass dieser in Zusammenarbeit mit dem zuständigen Verkehrsträger Hessen Mobil und der Traffic die Ampelphasen an den Kreuzungen der L 3008 /Nieder-Erlenbacher Str. bei Nieder-Erlenbach sowie L3008/L3205/ K871 bei Ober-Erlenbach zu Berufsverkehrszeiten überprüft und diese so angepasst werden, dass Pendlerfahrzeuge aus der Wetterau möglichst weiter mehr und schneller die großräumigen Umfahrungsstraßen (L 3008/L3205) in Richtung Bad Vilbel zur B3 oder Bad Homburg v.d. Höhe (zum Ostring) nutzen statt die Durchfahrt in Nieder-Eschbach über die Deuil-La-Barre Straße als Schleichweg bis hin zum AS Nieder-Eschbach im Berufsverkehr zu suchen. Durch längere Wartezeiten sollten zu diesen Zeiten morgens die Einfahrten in die Zufahrtsstraßen Richtung Nieder-Eschbach für die Stadteinpendler unattraktiver und somit eine mögliche Verlagerung des Verkehrs erzielt werden. Der Ortsbeirat sieht mit der Einrichtung von wechselseitig intelligenten Ampelphasen mit einer längeren Wartedauer im Berufsverkehr beim Einfahren in die Nieder-Eschbacher Zufahrtsstraßen einen weiteren Baustein für eine Verkehrsberuhigung für die Deuil-La-Barre-Straße. Vor dem Hintergrund, dass auch die Belange des ÖPNV (Busverkehr der Linien 29 von Nieder-Erlenbach nach Nieder-Eschbach) zu berücksichtigen sind, ist auch die Traffic zu beteiligen. CDU-Ortsbeirätin Tanja Raab-Rhein stellte dazu als weiteren Schritt die Überlegung an, dass im Bereich der Nieder-Erlenbacher Hohl zusätzlich eine Pförtnerampel eingerichtet werden sollte. Diese Idee wurde jedoch zum Einen aus finanziellen Gründen (Kosten für den Bau der Ampelanlage) und zum Anderen eines damit entstehenden Rückstaus auf dem steilen Hang aus der Richtung Nieder-Erlenbach oder aus Ober-Erlenbach kommend in der Diskussion als nicht praktikabel verworfen.
 
CDU-Mitgliederversammlung wählt Delegierte für die Wahl des/der Bundestagsabgeordneten zur BT-Wahl 2017

Die Mitglieder der Nieder-Eschbacher CDU wählten ihre Delegierten für die Wahl des/der eines Kandidaten/tin für den Bundestag, da die amtierende Bundestagsabgeordnete Erika Steinbach (CDU) nicht mehr zur Wahl im Wahlkreis 183 antritt. Als Gast konnte CDU-Chef Michael Stauder den Kandidaten Michael zu Löwenstein (Fraktionsvorsitzender im Römer) aus dem Westend begrüßen, der seine Ziele und Maßnahmen für Frankfurt am Main, die er in Berlin anstoßen will, der Versammlung vorstellte. Die zweite Kandidatin, die amtierende Landtagsabgeordnete Bettina Wiesmann aus dem Nordend hat ebenfalls angekündigt, sich bei einer der nächsten Veranstaltungen der Nieder-Eschbacher CDU ebenfalls vorstellen zu wollen.  

 

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