Junge Union Frankfurt bedauert Offenbachs Nein zur Multifunktionshalle

Schäfer: „Chance zur Zusammenarbeit wird leichtfertig vertan“

Martin-Benedikt Schäfer, Vorsitzender der Jungen Union Frankfurt
Martin-Benedikt Schäfer, Vorsitzender der Jungen Union Frankfurt
Frankfurt am Main, 14. Juni 2016 - Die Junge Union Frankfurt am Main hat das Nein der neuen Offenbacher Koalition in der Stadtverordnetenversammlung zur geplanten Multifunktionshalle am Kaiserlei mit großem Bedauern zur Kenntnis genommen.

Die geplante Halle für Großveranstaltungen sollte ein gemeinsames Projekt der beiden Nachbarstädte werden. „Die neue Offenbacher Koalition setzt hier leider eine große Möglichkeit zur Zusammenarbeit beider Städte aufs Spiel. Es ist schade, dass dieses gut geplante und große Projekt tatsächlich doch noch scheitern könnte“, erklärt hierzu der Kreisvorsitzende der Jungen Union Frankfurt am Main, Martin-Benedikt Schäfer.

 
Die jungen Christdemokraten waren seit jeher für eine Multifunktionshalle in Frankfurt und befürworteten den Standort und die geplante Zusammenarbeit der beiden Städte. Nun da die neue Koalition in Offenbach an der vorgesehenen Änderung des Bebauungsplans für das Offenbacher Teilstück der Fläche rüttelt, steht das Projekt auf des Messers Schneide. „Diese Halle hätte ein Meilenstein interkommunaler Zusammenarbeit werden können und hätte beiden Städten einen enormen Mehrwert gebracht. Es ist schade, dass die Offenbacher dies anscheinend nicht erkennen“, so Schäfer, der beispielsweise auf neue Arbeitsplätze hinweist, die durch den Bau und den Betrieb der Halle entstünden.

„Die Halle würde ja nicht für sich allein stehen. Die sportlichen und kulturellen Großereignisse, die eine solche Halle anziehen würde, würden beiden Städten zu Gute kommen“, führt Schäfer weiter aus. Die Junge Union sieht in einer solchen Halle ein Entwicklungspotential für beide Städte. „Subunternehmen würden sich ansiedeln, Arbeitsplätze mitbringen und natürlich auch Gewerbesteuereinnahmen. Investoren für Wohnungsbau sind auch daran interessiert, was sie möglichen Käufern bieten können und Sport und Kultur zählen nun einmal zu durchaus gewichtigen Standortfaktoren“, findet Schäfer mehrere Argumente für den Bau.
 
Die Junge Union hofft nun, dass der Frankfurter Sportdezernent, Markus Frank, die Vertreter der Offenbacher Koalition von diesem Projekt überzeugen kann. Den Versuch kündigte dieser bereits an. „Wir werden unsere Zustimmung zu dieser Halle weiter aufrecht halten. Auch den Standort finden wir nach wie vor gut und richtig. Es wäre sehr schade, wenn dieses Projekt tatsächlich begraben werden müsste“, so Schäfer abschließend.

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