Hauptversammlung der CDU Bornheim mit Kandidaten

Sabine Fischer, Vorsitzende der CDU Bornheim
Sabine Fischer, Vorsitzende der CDU Bornheim
Frankfurt am Main, 13. Juni 2016 - Wie berichtet hatte die CDU Bornheim Michael Prinz zu Löwenstein und Bettina M. Wiesmann auf ihrer Jahreshauptversammlung am 23.05.2016 Gelegenheit gegeben, sich den Mitgliedern als Kandidaten für die Wahl der Steinbach-Nachfolge zu präsentieren.

Während zu Löwenstein sich und sein an den Belangen der Stadt Frankfurt am Main orientiertes Wahlprogramm am Tag des Grundgesetzes vorstellte, nahm die in Berlin weilende Wiesmann aufgrund von Abweichungen im Flugplan nicht an der Mitgliederversammlung teil. Sie nutzte vielmehr nun die Gelegenheit und präsentierte sich dem Vorstand am Donnerstag, 9. Juni 2016, vor der regelmäßig stattfindenden Vorstandssitzung. Losgelöst von parteipolitischen Rücksichtnahmen bezog sie in mehr als der ihr zur Verfügung gestellten Zeit Stellung zu ihrer Entscheidung, im 19. Bundestag vertreten zu sein. Wiesmann, die derzeit noch einzige Landtagsabgeordnete neben fünf Männern ist, meint, daß wir bundespolitisch vor Ort zur Zeit mangelhaft vertreten werden.

Sie kündigte den Anwesenden daher bereits jetzt an, als Bundestagsabgeordnete künftig noch stärker präsent zu sein. Auch, so die engagierte Politikerin mit ihren klaren Vorstellungen ihrer künftigen Arbeit an der Spree, würde sie am Main für mehr Inhalt in der bundespolitischen Arbeit sorgen. Konkret sprach sie die Überdecklung der A661 an. Auch ist es ihre Absicht, die von ihr als Landtagsabgeordnete vertretende Bildungspolitik im Bund weiterzuführen. Wiesmann, die sich stark für das Betreuungsgeld eingesetzt hatte und die Karlsruher Entscheidung über die Verfassungswidrigkeit desselben beklagte, wiederholte ihre familienpolitische Offenheit gegenüber  anderen Formen des Zusammenlebens und nannte die Homo-Ehe, indem sie auf die gegenseitige Einstands- und Fürsorgepflicht der gleichgeschlechtlichen Lebenspartner hinwies.

Auf Nachfrage versicherte die Ehefrau und Mutter von vier Kindern, Bundestagsmandat und Familie problemlos vereinbaren zu können. Eine ihrer Töchter zitierte sie mit den Worten: „Mama, ich finde es gut, wenn gute Leute Politik machen.“


Nach dem erstmals im Kreisverband der CDU Frankfurt am Main stattfindenden „Vorwahlkampf“ im Wahlkreis 183 werden die Delegierten im Herbst auf dem dafür vorgesehenen Kreisparteitag entscheiden, wer aus ihren Reihen am Wahlsonntag, 17. September 2017, um die Stimmen des Wahlvolkes wirbt und für wen sie in gewohnter Loyalität Wahlkampf betreiben.

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