Junge Union fordert Verlängerung der U-Bahn-Linie bis zur Sachsenhäuser Warte

Bernecke-Kaus: „Frankfurter SPD bei Verkehrspolitik gespalten“

Anke Bernecke-Kaus, Jungen Union Frankfurt Süd
Anke Bernecke-Kaus, Jungen Union Frankfurt Süd
Frankfurt am Main, 9. Juni 2016 - Die Junge Union Frankfurt am Main Süd (JU) begrüßt, dass die Verlängerung der U-Bahn vom Südbahnhof bis zur Sachsenhäuser Warte im kürzlich von CDU, SPD und Grünen beschlossenen Koalitionsvertrag festgehalten ist.

Um die Anwohner zu entlasten und die Mobilität der Bürger sicherzustellen ist eine Erschließung des Sachsenhäuser Bergs durch den öffentlichen Personennahverkehr dringend notwendig.

Bereits seit den 90er-Jahren gibt es Pläne für die Verlängerung der U-Bahn vom Südbahnhof bis zur Sachsenhäuser Warte, für die sich die JU in der Vergangenheit vehement einsetzte. Diese Pläne schließen den Bau einer Straßenbahnlinie aus. „Die sinnvollen Pläne zum Weiterbau der U-Bahn müssen nun umgesetzt und die bereits vorhandenen Tunnel genutzt werden“, fordert Bernecke-Kaus.

Während auch die Frankfurter SPD dem Koalitionsvertrag, der die U-Bahn enthält, einstimmig zugestimmt hat, halten einzelne Sozialdemokraten und die SPD im Frankfurter Süden weiter an den Plänen zum Bau einer neuen Straßenbahnlinie zum Sachsenhäuser Berg fest. „Mit großem Unverständnis nehmen wir zur Kenntnis, dass die SPD bei diesem Thema gespalten ist. Die SPD muss den beschlossenen Koalitionsvertrag endlich zur Kenntnis nehmen und die Blockadehaltung aufgeben. Durch das ideologische taktieren seitens der SPD im Frankfurter Süden wird die Anbindung des Sachsenhäuser Bergs weiterhin zu Lasten der Anwohner torpediert“, stellt Bernecke-Kaus fest.

Die Junge Union lehnt die Straßenbahnlinie entschieden ab. „Wir fordern die Umsetzung der Pläne zur Verlängerung der U-Bahn bis zum Sachsenhäuser Berg.“, betont die JU-Vorsitzende Anke Bernecke-Kaus. „Eine Straßenbahn stellt eine Mehrbelastung für Anwohner und Verkehr dar und würde für die Fahrt in die Innenstadt bei sinnvollen Zwischenhalten zu viel Zeit benötigen“, so Bernecke-Kaus weiter.

„Die SPD verhindert mit ihrer Haltung eine sinnvolle und erfolgreiche Stadtentwicklung. Daher sehen wir neben dem zukünftigen Verkehrsdezernenten, Klaus Oesterling, vor allem die SPD im Frankfurter Süden in der Pflicht. Die Pläne zur U-Bahn müssen nun konstruktiv begleitet werden und der frische Wind nach der Kommunalwahl für eine Umsetzung dieser genutzt werden. Eine Anbindung durch die U-Bahn entlastet nicht nur den Straßenverkehr, sondern macht den ÖPNV attraktiver und steigert die Lebensqualität der Anwohner“, betont die JU-Vorsitzende

Neben Klaus Oesterling machte sich auch der ehemalige Sprecher des Sachsenhäuser SPD-Ortsvereins, Thomas Murawski, für die Straßenbahn-Anbindung stark. „Auch Herr Murawski sollte nun begreifen, dass der Bau der Straßenbahn längst vom Vorschlag der U-Bahn überholt ist. Wir rufen daher alle Beteiligten dazu auf, die Anbindung des Sachsenhäuser Bergs voranzutreiben“, appelliert Bernecke-Kaus.

Durch die Neubaugebiete wohnen immer mehr Menschen auf dem Sachsenhäuser Berg. Mit dem Weiterbau der U-Bahn Linie könnte die Innenstadt von dort in kürzester Zeit erreicht werden. Die Darmstädter Landstraße würde somit entlastet und der ohnehin geringe Parkraum weniger beansprucht. 

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