Dürbeck: Ein Beispiel bürgerschaftlichen Engagements

CDU-Fraktion begrüßt Ankauf und Einbau der historischen Glasfenster für St. Leonhard

Dr. Thomas Dürbeck, kulturpolitischer Sprecher der CDU-Römerfraktion
Dr. Thomas Dürbeck, kulturpolitischer Sprecher der CDU-Römerfraktion
Frankfurt am Main, 3. Juni 2016 - Der kulturpolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Dr. Thomas Dürbeck, hat den heute vom Magistrat beschlossenen Ankauf der historischen Glasfenster der St. Leonhardskirche durch die Stadt Frankfurt am Main begrüßt.

„Damit kann die mittelalterliche Verglasung der Kirche im Rahmen der seit 2011 laufenden Innensanierung des Gotteshauses rekonstruiert und vervollständigt werden. Wir danken Stadtkämmerer und Kirchendezernent Uwe Becker für die ge-schickte und erfolgreiche Moderation der Ankaufsverhandlungen“, so Dürbeck.


Die Leonhardskirche erhält fünf mit hochwertiger Glasbemalung verzierte Fensterscheiben zurück, die bereits von 1430 bis 1792 in der Kirche eingebaut waren. Nach der Säkularisation gelangten sie auf Umwegen in den Besitz der Benediktinerabtei Stift Neuburg bei Heidelberg. Zuletzt verschönerten sie dort als hochwertiger Schmuck ein verglastes Treppenhaus. „Wir danken dem Konvent des Klosters für die Möglichkeit, diese auch kunsthistorisch wertvollen Fenstersegmente für die Stadt zurückerwerben zu können“, sagte der Stadtverordnete. Dürbeck zeigte sich ganz besonders erfreut über den finanziellen Beitrag der Cronstett- und Hynspergischen Stiftung, die mit 30.000 Euro ein Drittel der Kosten für den Rückkauf übernimmt. „Das ist ein gutes Beispiel für die gelebte Kultur des bürgerschaftlichen Engagements in Frankfurt am Main. Für die großzügige Spende, die den Ankauf der Fenster erst ermöglicht hat, bedanken wir uns bei der Stiftung ganz ausdrücklich“.

„Ich bin sicher, dass die eindrucksvollen hohen Fenster nach sorgfältigem Wiedereinbau das Gesamtbild der Leonhardskirche, des bedeutendsten mit-telalterlichen Sakralbaus in Frankfurt am Main, bereichern und mit ihren christlichen Bildthemen sicher viele Besucher auch zum Gebet einladen wer-den“, so der CDU-Kulturpolitiker abschließend.
 

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