Caspar: Modernisierung der Bahnhöfe steigert Attraktivität der Schiene

Unterstützung des Öffentlichen Personennahverkehrs hat für Hessen weiterhin große Bedeutung

Ulrich Caspar MdL
Ulrich Caspar MdL
Wiesbaden/Frankfurt am Main 2016 - Als einen „großen Modernisierungsschub“ bewertete der verkehrspolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Ulrich Caspar, das Förderprogramm von Bund und Land für die Barrierefreiheit an kleineren Bahnhöfen:

„Barrierefreiheit wird oft in erster Linie mit mobilitätseingeschränkten Menschen in Verbindung gebracht. Dabei ist es auch für Ältere, Radfahrer sowie Familien mit Kindern wichtig, ohne Probleme den Bahnsteig erreichen und in den Zug einsteigen zu können. Dass Bund und Land nun gemeinsam 30 Millionen Euro zur Modernisierung von Stationen mit weniger als 1000 Ein- und Aussteigern am Tag in die Hand nehmen, ist eine gute Nachricht insbesondere für die Attraktivität des ÖPNV im ländlichen Raum.“ Hessen habe auf Vorschlag der Verkehrsverbunde und DB Station & Service 25 Projekte vorgeschlagen, von denen 24 Berücksichtigung erfahren hätten. Im Vergleich mit den anderen Bundesländern sei dies die höchste Zahl.

Für die Priorisierung der Maßnahmen sei darüber hinaus entscheidend gewesen, dass damit Verbesserungen für besondere Bedarfsschwerpunkte wie Alten- und Pflegeheime, Behinderteneinrichtungen und Kindertagesstätten erreicht werden. Dies sei bei allen hessischen Projekten gegeben. Caspar: „Die Neugestaltung von Aufzügen und Rampen wird den Reisekomfort spürbar verbessern und damit die Attraktivität des Schienennahverkehrs steigern. Gleichzeitig zeigt die rasche Anmeldung und Berücksichtigung der hessischen Projekte auch, dass das Land, die Verkehrsverbünde und die DB Station & Service AG in Hessen eng und gut zusammenarbeiten.“ Ziel sei es, dass die Bahnsteige in Hessen 2025 möglichst flächendeckend stufenfrei zu erreichen seien.

„Die Menschen in Hessen benötigen einen leistungsstarken und modernen ÖPNV – privat wie beruflich. Auch in finanziell schwieriger Zeit hat deshalb für uns die Unterstützung der ÖPNV-Infrastruktur weiterhin große Bedeutung. Daher ist es eine gute Nachricht, dass das Land den eigentlich vorgesehenen kommunalen Anteil übernimmt. So kann vermieden werden, dass wichtige Projekte an regionalen Finanzierungsproblemen scheitern“, so Caspar.

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