Boddenberg: Beschäftigte der Adam Opel AG haben eine gute Zukunftsperspektive

Michael Boddenberg MdL, Vorsitzender der CDU-Landtagsfraktion, mit Ministerpräsident Volker Bouffier (v.r.)
Michael Boddenberg MdL, Vorsitzender der CDU-Landtagsfraktion, mit Ministerpräsident Volker Bouffier (v.r.)
Wiesbaden/Frankfurt am Main, 26. April 2016 - „Die Beschäftigten der Adam Opel AG in Rüsselsheim haben eine gute Zukunftsperspektive. In den vergangenen drei Jahren wurden, nach Angaben des Betriebsrates bereits etwa 1.400 neue Stellen geschaffen und in den kommenden Jahren sollen weitere zusätzliche Arbeitsplätze entstehen.

Das sind für die Stadt selbst wie auch für den Mobilitäts- und Logistikstandort Hessen gute Nachrichten. Es zeigt aber auch, dass der Standort Hessen für Investitionen attraktiv ist“, sagte der Vorsitzende der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Michael Boddenberg, anlässlich des Besuchs der CDU-Landtagsfraktion bei der Adam Opel AG in Rüsselsheim. Die Abgeordneten informierten sich in Gesprächen mit dem Gesamtbetriebsratsvorsitzenden Dr. Wolfgang Schäfer-Klug, dem Rüsselsheimer Oberbürgermeister Patrick Burghardt sowie den Mitgliedern des Opel-Managements Joachim Koschnicke und Ulrich Schumacher über die derzeitige Situation des Autobauers sowie die geplante Investitionen am Standort Rüsselsheim. Arbeitsdirektor und Personalvorstand Schumacher sagte nach dem Gespräch mit den CDU-Landtagsabgeordneten: „Opel befindet sich im größten Turnaround der europäischen Automobilgeschichte. Wesentlicher Erfolgsgarant sind Milliardeninvestitionen in neue Modelle und unsere Standorte. Damit sind wir seit mehr als drei Jahren wieder auf Wachstumskurs. Dies schafft auch Vertrauen und Zuversicht bei den Mitarbeitern – die Aufbruchsstimmung ist überall spürbar.“

In Rüsselsheim werden derzeit der Insignia und der Zafira gebaut. Der Gesamtbetriebsratsvorsitzende hatte darüber berichtet, dass ein neuer SUV den Zafira ablösen solle. Dafür seien Investitionen in dreistelliger Millionenhöhe geplant. Zu verdanken sei die positive Entwicklung am Standort Rüsselsheim stetig steigender Absatzzahlen. Boddenberg erklärte: „Die geplanten Investitionen stärken langfristig den Wirtschaftsstandort Hessen und sichern auf diese Weise vielfältige und hochqualifizierte Arbeitsplätze in der hessischen Automobilindustrie.“ Der CDU-Politiker erinnerte an die Diskussionen der Jahre 2009 und 2010 zur Zukunft von Opel. „Die damalige industriepolitische Entscheidung für einen Überbrückungskredit in Höhe von 1,5 Milliarden Euro war richtig, denn ohne diese Hilfe, die bereits nach kurzer Zeit mit Zinsen zurückgezahlt wurde, hätte das Unternehmen diese kritische Phase in seiner Geschichte nicht überstanden. Heute zahlt sich diese industriepolitisch überragende Entscheidung der Politik in Arbeitsplätzen aus“, so Boddenberg.

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