Daum: Die Auswirkungen der Vollsperrung müssen weiter reduziert werden

CDU-Fraktion diskutiert Baustelle auf der Eckenheimer Landstraße

Martin Daum, CDU-Stadtverordneter
Martin Daum, CDU-Stadtverordneter
Frankfurt am Main, 21. April 2016 - Verkehrsdezernent Stadtrat Stefan Majer (Grüne) hat der CDU-Fraktion gestern zusammen mit VGF-Geschäftsführer Michael Budig einen aktuellen Bericht zur Lage auf und im Umfeld der Baustelle zum barrierefreien Umbau der Stadtbahnstationen „Musterschule“ und „Glauburgstraße“ gegeben.

Seit Einrichtung der Baustelle und Vollsperrung der Eckenheimer Landstraße zwischen Anlagenring und Oeder Weg hat es massive Beschwerden vor allem von Gewerbetreibenden gegeben, die durch die gut fünfmonatige Baustelle Einbußen fürchten und ihre Existenz gefährdet sehen. Kunden seien durch Lärm, Schmutz und Abgase verschreckt, könnten mit dem Pkw nicht vorfahren und der Lieferverkehr sei durch Baken und Schranken, die die Straße versperren, ebenfalls massiv erschwert – Sorgen, von denen auch die Ortsbeiräte der CDU aus dem Nordend ihrer Römer-Fraktion berichteten.

 
In seinem Lagebericht bezeichnete der Stadtrat die eingerichtete Vollsperrung als notwendig, um die Baumaßnahmen auch im Interesse der Anwohner und Anlieger möglichst zügig zu einem Ende zu bringen. Die einzelnen Bauphasen seien im Zeitplan. Derzeit werde an der Fundamentierung der Stationen gearbeitet. Die Vollsperrung ermögliche im Gegensatz zu immer neuen Teilsperrungen für die Dauer der Großbaustelle eine verlässliche Orientierung, die ganz besonders für die Rettungsdienste wichtig sei. Um die Erreichbarkeit der Wohnhäuser, der Schulen und Kindergärten wie auch der Geschäfte im Ablauf der Baustelle immer wieder zu verbessern, stünden das eingerichtete Bürgertelefon und die auf jedem Baufeld vorhandenen „Ideen-Boxen“ als Briefkästen für Nachrichten und Vorschläge zur Verfügung.
 
Der CDU-Stadtverordnete Martin Daum machte deutlich, dass seine Fraktion weitere wirksame Schritte für eine verbesserte Verkehrsregelung erwarte, die Kunden und Lieferanten den Weg zu den Geschäften und Dienstleistern entlang der Eckenheimer Landstraße weist. „Die Auswirkungen der Vollsperrung müssen weiter reduziert werden“, so Daum. Majer versicherte, die Projektteams seien täglich lückenlos vor Ort und stünden in ständigem Kontakt mit den Gewerbetreibenden, praktische Lösungen müssten aber konkret in der jeweiligen Bauphase gefunden und könnten nicht bereits Wochen vorher geplant werden. Deshalb werde es fortlaufend Rundgänge und Informationen an die Gewerbetreibenden geben. Der Verkehrsdezernent sagte zu, Anregungen aus dem Ortsbeirat auch weiterhin aufgreifen zu wollen. So sei auf Wunsch des Stadtteilgremiums im Oeder Weg in Höhe Glauburgstraße bereits eine zusätzliche Haltstelle der Buslinie 36 eingerichtet worden.
 
Daum und die CDU-Fraktion lobten die vielen Anstrengungen von Verkehrsdezernent Stefan Majer, der VGF und der beteiligten städtischen Ämter, die unvermeidlichen Beeinträchtigungen zu minimieren und die Bürgerinnen und Bürger laufend zu informieren. „Wir sind deshalb zuversichtlich, dass das Baustellenmanagement im Interesse der Anlieger weiter optimiert wird“, sagte Daum. „Ein lange geplantes Projekt geht jetzt in die finale Umsetzung. Der barrierefreie Umbau der U5-Stationen wird die Attraktivität dieser Stadtbahnlinie insgesamt steigern und auch die stadträumlichen Gegebenheiten an der Eckenheimer Landstraße aufwerten. Davon profitiert zukünftig auch der Einzelhandel im Nordend“, so der Verkehrspolitiker abschließend.

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