Bartelt: Neues flexibles Standortkonzept zur Flüchtlingsunterbringung in Hessen

Lebensperspektiven und Schutz für Flüchtlinge in Hessen

Dr. Ralf-Norbert Bartelt MdL
Dr. Ralf-Norbert Bartelt MdL
Wiesbaden/Frankfurt am Main, 20. April 2016 - „Wir begrüßen das neue Standortkonzept der Landesregierung zur Flüchtlingsunterbringung in Hessen.

In den vergangenen Wochen sind die Flüchtlingszahlen stark zurück gegangen. Das neue Standortkonzept hat daher die Kapazitätsplanung neu und vorausschauend aufgestellt. Dieser Aufstellung ist eine sehr detaillierte und aufwändige Analyse der hessenweiten Standorte vorausgegangen in der verschiedene Kriterien berücksichtigt worden sind. Die aktiven Einrichtungen werden durch das Standortkonzept auf insgesamt 19 Standorte mit dann rund 20.000 Plätzen reduziert. Parallel dazu werden 20 Standorte mit rund 15.000 Plätzen als passive Reserve behalten, die in angemessener Zeit bei Bedarf aktiviert werden können. 23 Standorte können ganz geschlossen werden. Bei einem stärkerem Anstieg der Anzahl von Menschen, die bei uns Schutz suchen, kann Hessen durch das neue Standortkonzept flexibel reagieren und die Menschen, die bei uns Schutz suchen menschenwürdig unterbringen“, sagte der sozialpolitische Sprecher der hessischen CDU-Landtagsfraktion, Dr. Ralf-Norbert Bartelt.

„Wir würdigen das große Engagement der Landkreise, Kommunen, kreisfreien Städte sowie der Hilfsorganisationen und vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer für eine menschenwürdige Unterbringung und Versorgung der Flüchtlinge in Hessen. Ohne diese wäre vieles nicht möglich gewesen. Wir haben es in im vergangenen Jahr in Hessen trotz 80.000 registrierter Zugänge plus etwa 36.000 Menschen, die von hier aus weitergeleitet wurden, zu jeder Zeit geschafft Obdachlosigkeit zu vermeiden. Was in den letzten Monaten geleistet wurde und tagtäglich in Hessen geleistet wird, um unserer Verantwortung für Asylbewerber gerecht zu werden, ist ein Zeichen unbedingten Einsatzwillens und der Solidarität mit den Menschen, die zu uns kommen. Wir konnten unserer humanitären Verpflichtung trotz der sehr hohen Flüchtlingszahlen  nachkommen und den Menschen, die vor dem Krieg und Gewalt Schutz suchen, hier eine Unterkunft bieten“, so Bartelt.

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