Wiesmann: Kulturkoffer eröffnet mehr jungen Menschen die weite Welt der Kultur

„Kulturelle Bildung ist Grundlage für breite kulturelle Teilhabe aller Menschen“

Bettina M. Wiesmann MdL
Bettina M. Wiesmann MdL
Wiesbaden/Frankfurt am Main, 29. März 2016 - „Kulturelle Bildung ist die Grundlage für eine breite kulturelle Teilhabe aller Menschen. Die größte Chance, die lebenslange kulturelle Teilhabe eines Menschen zu gewährleisten, besteht darin, im Kindes- und Jugendalter die Neugier auf Kunst und Kultur zu wecken.

Das frühzeitige Heranführen an künstlerische Prozesse fördert Kreativität und Initiative, Vorstellungskraft, Selbstständigkeit, emotionale Intelligenz und moralische Werte ebenso wie die Fähigkeit zur kritischen Reflexion, zu Gedanken- und Handlungsfreiheit. Wir freuen uns vor diesem Hintergrund darüber, dass mit dem Modellprojekt Kulturkoffer der Landesregierung Kinder und Jugendliche kostenfreie oder kostengünstige kulturelle Angebote erhalten. So kann mehr jungen Menschen die weite Welt der Kultur eröffnet werden“, sagte die kulturpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Bettina M. Wiesmann, anlässlich des Starts der Bewerbungsphase für das Projekt „Kulturkoffer“. Hessische Kulturakteure und -initiativen können sich nun zwischen dem 25. März bis zum 29. April 2016 um Landesfördermittel bewerben.

Gesucht seien sowohl etablierte als auch neue Angebote für Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 16 Jahren. Vorausgesetzt werde mindestens ein Kooperationspartner, etwa Kommunen, Jugendheime, private Förderer oder Schulen. Wiesmann weiter: „Die Kommunen und verschiedenste Initiativen haben in den vergangenen Jahren bereits ein reichhaltiges Angebot für Heranwachsende geschaffen, um ihnen die Bedeutung von Kultur zu vermitteln. Zu nennen sind hier beispielsweise der unter anderem vom Hessischen Literaturforum im Mousonturm e. V. in Frankfurt organisierte Schreibwettbewerb „Ohne Punkt und Komma“, an dem auch Schulklassen teilnehmen können, oder Veranstaltungen wie ein „Kinderkultursommer“.“ Neue Maßnahmen sollten vor allem einem inklusiven, interkulturellen und kooperativen Ansatz verpflichtet sein, also auch Flüchtlingskinder und Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund ansprechen.

„Nachhaltige Bildungserfolge können insbesondere dann erzielt werden, wenn vielfältige kulturpädagogische und künstlerische Angebote den Alltag unserer Kinder bereichern. Daher ist zu hoffen, dass dieses Projekt nicht nur viele weitere Kooperationspartner findet, sondern die Kommunen diese Chance aktiv nutzen, um ihr bestehendes Angebot tatsächlich auszubauen“, so Wiesmann.

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