CDU bleibt mit Abstand stärkste Kraft in Nieder-Erlenbach

Wahlergebnis im Vergleich zu 2011 gesteigert – Absolute Mehrheit nur knapp verpasst

Yannick Schwander, Vorsitzender der CDU-Fraktion im OBR 13
Yannick Schwander, Vorsitzender der CDU-Fraktion im OBR 13
Frankfurt am Main, 10. März 2016 - Die CDU in Nieder-Erlenbach freut sich über das außerordentlich gute Wahlergebnis im nördlichsten Stadtteil Frankfurts.

Mit 48,2 Prozent erreichte man das stadtweit beste Ergebnis einer Partei bei den Kommunalwahlen. Man stellt damit auch in den kommenden fünf Jahren die stärkste Fraktion im Ortsbeirat und hat neben dem besten Listenergebnis auch die fünf besten Personenergebnisse erzielt. „Unsere ersten fünf Kandidaten der Liste haben die besten Werte aller Kandidaten in Nieder-Erlenbach erzielt. Die 48,2 Prozent stellen den mit Abstand besten Wert aller Parteien dar. Wir sind hochzufrieden und freuen uns auf die kommenden fünf Jahre im Ortsbeirat“, so der Vorsitzende der CDU Nieder-Erlenbach, Dr. Matthias Mehl.

 
Während auf Stadtebene und auch in ganz Hessen die CDU deutliche Einbußen hinnehmen musste, konnten sich die Christdemokraten im Frankfurter Norden im Gegensatz zu 2011 sogar noch verbessern. „Es ist bei aller Freude sogar fast ein wenig schade, dass es nur knapp nicht zur absoluten Mehrheit gereicht hat“, erklärt Mehl, der dies aber umgehend relativiert. „Ein solches Ergebnis würden sich viele Parteikollegen wünschen. Wir haben entgegen des Trends in ganz Frankfurt dazu gewonnen. Das macht uns sehr stolz“, so Mehl. Sein Stellvertreter und bisheriger Fraktionsvorsitzender, Yannick Schwander, verdeutlicht dabei den Führungsanspruch seiner Partei in Nieder-Erlenbach. „Wir werden auch in den kommenden fünf Jahren den Ortsvorsteher stellen, das ist gar keine Frage. Dr. Matthias Mehl hat diese Aufgabe in den vergangenen zehn Jahren so gut gemacht, dass es hierbei gar keine Diskussion gibt. Sein persönliches Ergebnis spricht Bände“, ruft Schwander den Kandidaten für die Wahl zum Ortsvorsteher aus.
 
Die CDU wird nun auch in den kommenden fünf Jahren vier Ortsbeiräte stellen. Die Kräfteverhältnisse haben sich dennoch etwas verschoben. Die SPD verlor einen Sitz, den die FDP gewann und damit nach langer Abstinenz wieder in den Nieder-Erlenbacher Ortsbeirat einzieht. „Das Wahlergebnis zeigt, dass die Nieder-Erlenbacher ihre Wahlentscheidung absolut von Themen vor Ort abhängig gemacht haben. Der Pfingstberg und die vom OB ausgerufene Trabantenstadt haben hier für eine Mobilisierung gesorgt. Alle Parteien, die sich gegen diesen Irrsinn ausgesprochen haben, haben gewonnen. Die SPD hat verloren“, fassen Mehl und Schwander die Ergebnisse kurz zusammen. Beide sind auch davon überzeugt, dass die Nieder-Erlenbacher Wählerinnen und Wähler die gute Arbeit der CDU in den vergangenen fünf Jahren honoriert haben. „Inhaltliche Anträge, die dem Wohle unseres Stadtteils gedient haben und dienen, kamen zu 90 Prozent von unserer Fraktion. Das haben auch die Nieder-Erlenbacher mitbekommen“, so Mehl und Schwander.
 
In Zukunft werden neben Dr. Matthias Mehl und Yannick Schwander, weiterhin Claudia Müller und Helmut Michel die CDU im Ortsbeirat vertreten. „Auch alle Kandidaten, die auf der Liste dahinter standen, hätten den Einzug verdient gehabt, sie sind aber nun durchaus auch Kandidaten für die ein oder andere Besetzung von Posten, die dem Ortsbeirat angeschlossen sind“, blicken Mehl und Schwander in die Zukunft und wissen hierbei um ihr sehr gutes Personaltableau mit Personen, die allesamt im Ort verwurzelt sind.
 
Da man die absolute Mehrheit knapp verpasste, benötigt man rein rechnerisch noch einen Sitz, um die Mehrheit im Ortsbeirat zu halten. Eine Koalition, wie sie auf Stadtebene oder in anderen Ortsbeiräten nötig ist, schließen die Christdemokraten zwar nicht kategorisch aus, verweisen aber auf die gute und konstruktive Zusammenarbeit im Nieder-Erlenbacher Ortsbeirat und den Gepflogenheiten des „13ers“. „Wir werden sicherlich in den kommenden Tagen und Wochen mit den gewählten Vertretern aller Parteien Gespräche suchen und über die zukünftige Arbeit im Ortsbeirat reden. Wir sind uns aber sicher, dass die gute Zusammenarbeit auch in den nächsten fünf Jahren Bestand haben wird“, so Mehl und Schwander abschließend.

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