CDU im OBR 3: Wohnraum schaffen und erhalten, Bürgerinnen und Bürger informieren

CDU-Ortsbeirätin Claudia Ehrhardt
CDU-Ortsbeirätin Claudia Ehrhardt
Frankfurt am Main, 19. Februar 2016 - Die CDU-Fraktion im Ortsbeirat 3 – Nordend fordert eine umgehende Bürgerinformationsveranstaltung zu den geplanten neuen Wohnungen auf dem Gelände des Marienkrankenhauses und dem Gebiet zwischen Friedberger Landstraße/ Wasserpark/ Günthersburgpark und der Wetteraustraße, dem sogenannten Innovationsviertel.

„Bauprojekte dieser Größe müssen frühzeitig der Öffentlichkeit, insbesondere den unmittelbar Betroffenen vorgestellt werden“, erläutert Claudia Ehrhardt die Position ihrer Fraktion im Ortsbeirat 3. In der Vergangenheit seien Bauprojekte oftmals erst vorgestellt worden, nachdem die Baupläne schon fertiggestellt waren. Möglichkeiten der Einbringung von Ideen seitens der Bürgerinnen und Bürger und auch des gewählten politischen Gremiums Ortsbeirat seien hier kaum möglich gewesen.
 
Für die Baumaßnahme auf dem Gelände des Marienkrankenhauses nach dessen Wegzug Mitte 2017 fordern die Christdemokraten zusätzlich eine Veranstaltung zum Thema der Umfeldgestaltung des neuen Quartiers. Hier sollten interessierte Mitbürgerinnen und Mitbürgern  die Möglichkeit haben ihre Ideen in den Planungsprozess einzubringen. Im Zuge dessen schlägt die CDU-Fraktion vor, die ursprünglichen Pläne einer städtischen Besucher-/Anwohner-Quartiersgarage unter der Richard-Wagner-Straße nochmals zu prüfen. „Der Abriss großer Gebäudeteile an der Richard-Wagner-Straße und der Neubau eines Erweiterungsgebäudes für das Bürgerhospital bietet hier eine einmalige Chance beide Baumaßnahmen zu verbinden“ erläutert Mirko Trutin die Forderung seiner Fraktion, „denn dies würde eine großzügigere Planung des öffentlichen Raumes an der Oberfläche ermöglichen.“
 
Wichtig ist den Christdemokraten auch, dass die Bebauung des Marienkrankenhauses mit Wohnungen und der Neubau des Bürgerhospitals ohne größere zeitliche Verzögerung erfolgt. Im Sinn der Anlieger sollten die Bauzeiten so kurz wie möglich gehalten werden. „Wir wollen kein zweites Maingau-Krankenhaus-Areal im Nordend“ stellt Claudia Ehrhardt fest. Hier werde seit Jahren ein brachliegendes Grundstück des Krankenhauses als Parkplatz genutzt.

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