Neue Parkplätze und neue Straßen für die Carl-Sonnenschein-Siedlung

Susanne Ronneburg, CDU-Ortsbeirätin
Susanne Ronneburg, CDU-Ortsbeirätin
Frankfurt am Main, 2. Februar 2016 - Wer in der Carl-Sonnenschein-Siedlung wohnt, kennt die Probleme: Die Straßenführung in Form von langen Geraden sowie die Breite der Straße verleiten leider viele Verkehrsteilnehmer dazu, die zulässige Geschwindigkeit erheblich zu überschreiten.

Es kommt erschwerend hinzu, dass es keine Querungshilfen gibt. Dies verunsichert insbesondere die Kinder, die einerseits beigebracht bekommen, dass sie Straßen nur an Ampeln und Fußgängerüberwegen überqueren sollen, andererseits in der Siedlung nichts dergleichen vorfinden.

Hinzu kommt der erhebliche Mangel an Parkplätzen, der auch in den anderen Siedlungen Sossenheims vorherrscht. Ab den frühen Abendstunden ist es für die Bewohner, die dann von der Arbeit nach Hause kommen, kaum noch möglich, einen Parkplatz zu finden.

Um die Konflikte zwischen den Zielen Verkehrsberuhigung einerseits und Schaffung von Parkplätzen anderseits in der Carl-Sonnenschein-Siedlung zu eruieren, hatte der Ortsbeirat 6 auf Initiative von Susanne Ronneburg (CDU) zu einem Ortstermin mit  Straßenverkehrsamt und Amt für Straßenbau und Erschließung den Ortsbeirat eingeladen. Tatsächlich konnten dabei einige Stellen ausgemacht werden, an denen die Einrichtung weiterer Parkplätze vorstellbar ist. Zwischen Carl-Sonnenschein-Straße 57/58 und 67/68 können bspw. insgesamt ca. 7 bis 8 neue Längsparkplätze markiert werden.

Da dadurch auch die Straße enger wird, trägt die Maßnahme zudem zur Verkehrsberuhigung bei. Weitere Parkplätze können durch Versetzen des Halteverbots zwischen Carl-Sonnenschein-Straße 22 und 27 und auf dem Gehweg zwischen  Carl-Sonnenschein-Straße 92 und 94 geschaffen werden.
Die Sossenheimer Ortsbeirätin Susanne Ronneburg, die sich bereits seit einigen Jahren um eine Linderung der Parkplatznot in den Sossenheimer Siedlungen bemüht, freut sich über das Ergebnis des Ortstermins. „Jeder neue Parkplatz in der Siedlung trägt zu Entspannung der Situation bei“, so Ronneburg. „Und wenn die neuen Parkplätze noch zur Verkehrsberuhigung beitragen, ist den Anwohner sogar doppelt geholfen.“

Und es gibt noch eine weitere gute Nachricht für die Siedlung: Der Magistrat hat die Vorplanung zur Grunderneuerung der Carl-Sonnenschein-Straße in sein Arbeitsprogramm 2016 mit dem Ziel der Umsetzung ab 2019 aufgenommen. „In diesem Rahmen muss auch nach der Einrichtung von Querungshilfen insbesondere für die Kinder geschaut werden“, weist der Kinderbrauftragte Manuel Tiedemann hin.  Neben Möglichkeiten zur Verbesserung der Straßenraumgestaltung wird dann auch eine weitere Optimierung der Parksituation geprüft. Vorschläge, wo dann durch bauliche Veränderungen (bspw. durch Absenken des Bordsteins) weitere Parkplätze geschaffen werden können, wurden bereits in dem heutigen Termin ausgemacht.

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