Junge Union Frankfurt zieht mit eigenem Kommunalwahlprogramm in den Wahlkampf

Schäfer: „Junge Ideen für eine moderne Stadt“

Martin-Benedikt Schäfer, Vorsitzender der Jungen Union Frankfurt
Martin-Benedikt Schäfer, Vorsitzender der Jungen Union Frankfurt
Frankfurt am Main, 14. Januar 2016 - Die Junge Union Frankfurt am Main wird mit einem eigenen Kommunalwahlprogramm in den Wahlkampf einziehen und dabei neben Punkten, die auch die Mutterpartei vertritt, eigene Schwerpunkte setzen.

Vor allem die Themen Verkehr, Wirtschaft, Kultur und Sicherheit stehen im Fokus der jungen Christdemokraten. „Wir haben ein Programm erstellt, das sich sehen lassen kann. Zu jedem Bereich des politischen und gesellschaftlichen Lebens finden sich Forderungen, Ideen und Vorschläge, mit denen wir im Wahlkampf werben werden“, erklärt hierzu der Kreisvorsitzende, Martin-Benedikt Schäfer.

 
Die Junge Union Frankfurt hat nach 2011 erneut ein eigenes Kommunalwahlprogramm erstellt und wird mit diesem in den Wahlkampf ziehen. Die jungen Christdemokraten haben sich auf über 50 Seiten zu allen wichtigen Themen des politischen und gesellschaftlichen Lebens geäußert und entwickeln deutliche Schwerpunkte. „Wir haben lange an diesem Programm gearbeitet und herausgekommen sind dezidierte Forderungen, die wir im Wahlkampf, aber auch in der nächsten Legislaturperiode vertreten werden“, so Schäfer, der beispielsweise die Forderung nach Erhöhung des Gewerbesteuerhebesatz ablehnt. Im Gegenteil, ginge es nach der Jungen Union solle der Hebesatz eher noch gesenkt werden, um noch mehr Unternehmen anzusiedeln und gerade Start-Up Unternehmen bessere Bedingungen zu bieten. „Die Wirtschaft in Frankfurt als Dienstleister, Produzent und Arbeitgeber ist die Basis, auf der alle weiteren Bereiche aufbauen, deshalb brauchen wir hier auch in Zukunft gute und tragfähige Strukturen“, führt Schäfer weiter aus.
 
Um die reichhaltige Kulturszene in Frankfurt auch der jüngeren Generation näherzubringen, fordert die JU freien Eintritt in ausgewählten Kultureinrichtungen für Jugendliche und junge Erwachsene. Man möchte hier dem Beispiel Paris‘ folgen, wo dies bereits praktiziert wird. „Kulturell hat Frankfurt enorm viel zu bieten. Viele junge Mitbürger können sich den Eintritt in Museen oder eine Karte für das Theater oder die Oper jedoch leider nicht leisten. Hier muss man den Hebel ansetzen, damit Kultur tatsächlich für jedermann erreichbar ist“, meint Schäfer und setzt auf die guten Erfahrungen aus Paris.
 
Ein Dauerbrenner für die Junge Union ist das Thema Verkehr. Auch im Wahlprogramm fordert die JU „Kein Tempo 30 auf Hauptverkehrsstraßen“. „Diese Meinung ist bei uns unverrückbar. Tempo 30 auf Hauptverkehrsstraßen hat keine signifikanten Verbesserungen gebracht und wird von vielen Menschen eher als störend und verkehrsbehindernd empfunden. Wir sind gegen eine ideologische Verkehrspolitik und das machen wir auch deutlich“, erklärt Schäfer.
 
Den letzten Schwerpunkt setzen die jungen Christdemokraten beim Thema Sicherheit.  Eine Videoüberwachung öffentlicher Plätze sei wichtig und gerade nach den vergangenen Vorkommnissen unabdingbar. „Wer erklärt, dass Videoüberwachung keine Verbrechen verhindere oder nicht zur Aufklärung begangener Straftaten beitrage, der verschließt die Augen vor der Realität und setzt alle Bürger einer Sicherheitslücke aus. Deshalb werden wir für mehr Videoüberwachung werben, denn schließlich trägt diese auch zum subjektiven Sicherheitsgefühl und dessen Verbesserung bei“, so Schäfer abschließend.
 
Info: Unter www.ju-frankfurt.de kann das Kommunalwahlprogramm ab sofort eingesehen werden. Für schnellere Informationen kann jeder der Jungen Union Frankfurt auch auf Facebook und Twitter folgen:
Twitter: @JUFrankfurt

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