Zu Löwenstein: Das Terminal 3 ist die Frankfurter ‚Trumpfkarte‘ im Wettbewerb des

Beratungen der CDU-Fraktion mit Vorstand und Betriebsrat von Fraport

Michael zu Löwenstein, Vorsitzender der CDU-Stadtverordnetenfraktion
Michael zu Löwenstein, Vorsitzender der CDU-Stadtverordnetenfraktion
Frankfurt am Main, 10. Dezember 2015 - Die CDU-Fraktion kam gestern zu ihrer wöchentlichen Sitzung zusammen und tagte diesmal nicht im Römer, sondern am Frankfurter Flughafen. Im Mittelpunkt der Beratungen stand ein ausführliches Gespräch mit dem Vorstand Operations der Fraport AG, Anke Giesen.

Auf das gut einstündige Gespräch folgte ein ebenfalls gründlich geführter Dialog mit der Fraport-Betriebsratsvorsitzenden Claudia Amier und dem Vorsitzenden der Betriebsgruppe der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA) bei Fraport, Betriebsrat Detlev Draths.

Die CDU-Fraktion zeigte sich hinsichtlich des Terminals 3 erfreut darüber, dass der Tiefbau dieses derzeit größten Infrastrukturprojektes in Deutschland direkt nach dem Spatenstich begonnen habe und, mit Blick auf die Entwicklung in Berlin, die Baukosten durch ein zusätzliches kaufmännisches Controlling effizient überwacht werden sollen.

Um international wettbewerbsfähig zu bleiben sei der Bau des dritten Abfertigungsgebäudes unerlässlich. „Der Erfolgskurs des Flughafens liegt im Interesse der Stadt Frankfurt am Main, denn die Rollenvielfalt der Mainmetropole als Zentrum für Finanzdienstleistungen, als Industriestadt, als Messe-, Tagungs- und Kongressstadt sowie als Knotenpunkt der Wissenschaften mit insgesamt Zehntausenden von Arbeitsplätzen hängt unmittelbar an den Kapazitäten des Flughafens“, sagte der CDU-Fraktionsvorsitzende Michael zu Löwenstein.

Angesichts der wachsenden Konkurrenz durch Flughäfen in Europa und im Nahen Osten müsse sich der Frankfurter Flughafen weiterentwickeln, um seine Stärken zu behaupten, so Löwenstein. „In diesem Wettbewerb des Weltluftverkehrs ist das Terminal 3 die Frankfurter Trumpfkarte, von der die Fluggäste, Urlaubs- wie berufliche Flieger, unmittelbar profitieren werden. Denn das Ein- und Auschecken wird komfortabler und schneller“.

Der Fraktionsvorsitzende stellte in diesem Zusammenhang noch einmal fest, dass die Investitionssumme für das Bauprojekt in Teilen auch direkt der Region zu Gute komme, da Fraport keinen Generalunternehmer beauftragt habe. „So können kleine Gewerke von regionalen Unternehmen übernommen werden, was wir im Interesse des in Frankfurt und Umgebung tätigen Mittelstandes ganz ausgezeichnet finden“. Aus der CDU-Fraktion ist in dem Gespräch mit Vorstand Giesen außerdem die Notwendigkeit einer funktionierenden Verkehrserschließung inklusive S-Bahnanbindung des Terminals 3 angesprochen worden. „Wir gehen davon aus, dass dazu rechtzeitig eine Planung vorgelegt wird und Fraport bei den Flughafen-Anrainern für eine noch breitere öffentliche Zustimmung zu dem Projekt wirbt, denn wir wollen einen Ausbau, den die Region mitträgt“, so Löwenstein.

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