Zimmer: Integration braucht eine Leitkultur

Prof. Dr. Matthias Zimmer MdB, CDA Landes- und Kreisvorsitzender
Prof. Dr. Matthias Zimmer MdB, CDA Landes- und Kreisvorsitzender
Wiesbaden/Frankfurt am Main, 9. Dezember 2015 - Der Landesausschuss der Christlich Demokratischen Arbeitnehmerschaft Hessen (CDA Hessen) verabschiedete am vergangenen Samstag ein Positionspapier zur Flüchtlingskrise.

Mit dem Beschluss setze der CDU-Arbeitnehmerflügel ein klares Signal für eine Integration auf Grundlage der kulturellen Werte unseres Landes. „Integration ist die Voraussetzung dafür, Parallelgesellschaften zu verhindern und kulturelle und ethnische Konflikte zu minimieren,“ so der Vorsitzende der CDA Hessen Matthias Zimmer.

 
Für die CDA Hessen seien Sprachkenntnisse das Fundament für eine nachhaltige gesellschaftliche Integration. Die Rahmenbedingungen der Sprachkurse seien so auszugestalten, dass die Teilnehmer ein höheres Sprachniveau als bislang erreichen. „Nur mit der Vermittlung von Sprachkenntnissen können grundsätzliche Dinge wie ein Verständnis für die Rechts- und Werteordnung bis hin zu einem tiefen Verständnis für das Arbeitsleben vermittelt werden. Schließlich ist die Integration in das Arbeitsleben ein ganz wesentlicher Baustein für eine gesellschaftliche Integration und Teilhabe“, betonte Zimmer. Die CDA Hessen wolle keine neuen Arbeitsmarktinstrumente speziell für Flüchtlinge, sondern eine unbürokratische Öffnung der Integrationskurse und eine frühzeitige Verzahnung bestehender Maßnahmen mit Sprachkursen. „In einem Sprach-Praxis-Tandem sehen wir die effektivste Möglichkeit einer nachhaltigen Integration in den Arbeitsmarkt“, so Zimmer.
 
Der Landesausschuss stellte sich mit seinem Positionspapier auch klar hinter die Politik der Bundes- und der hessischen Landesregierung: „Ziel sei es, den notleidenden Flüchtlingen zu helfen, sie zu integrieren und alle Anstrengungen zu unternehmen, die hohen Flüchtlingszahlen zu reduzieren“, so Zimmer abschließend.

Inhaltsverzeichnis
Nach oben