Verkauf von 276 Bundesbank-Wohnungen an die ABG

CDU Frankfurt unterstützt das Vorhaben

Axel Kaufmann, Ortsvorsteher des Ortsbeirates 2
Axel Kaufmann, Ortsvorsteher des Ortsbeirates 2
Frankfurt am Main, 13. November 2015 - Die städtische ABG Holding erwirbt 276 Wohnungen aus dem Bestand der Deutschen Bundesbank im nördlichen Westend zwischen Karl-Scheele-Straße, Freseniusstraße und Miquelallee.

„Es ist erfreulich, dass der Verkauf der Bundesbank-Wohnungen in dieser Weise erfolgt“, äußerte Westend-Ortsvorsteher Axel Kaufmann. „Vor dem Hintergrund der Sorgen vieler betroffener Mieter über den weiteren Umgang der Bundesbank mit ihren Frankfurter Bestandsimmobilien hatten unser Bundestagsabgeordneter Prof. Dr. Matthias Zimmer, der Stadtverordnete Rainer Krug (Nordend) und ich bereits im Herbst 2014 Gespräche mit der Bundesbank geführt. Es ist gut, dass die Bundesbank nun offenkundig auch soziale Aspekte beim Verkauf berücksichtigt hat.“

„Die von Bürgermeister Cunitz geäußerten Überlegungen, für 40% der Wohnungen eine Sozialbindung vorzusehen, gehen zumindest in die richtige Richtung“ schloss sich Rainer Krug an. „Weiterhin zeigt sich an der schnellen Handlungsfähigkeit von ABG und deren Geschäftsführer Frank Junker, wie wichtig eine auch wirtschaftlich gesunde Wohnungsbaugesellschaft für unsere Stadt ist“, so Krug weiter.

Prof. Zimmer unterstrich die Verantwortung staatlicher Eigentümer beim Verkauf bzw. der Privatisierung eigener Immobilienbestände. „Ein Verkauf der Bundesbank-Wohnungen allein unter dem Aspekt der Ertragsmaximierung und ohne Berücksichtigung der Lage auf dem Frankfurter Wohnungsmarkt wäre nicht zu vertreten gewesen“, so Zimmer.

Alle drei Politiker äußerten die Erwartung, dass die Bundesbank auch mit ihrem verbleibenden Wohnungsbestand und ihren Bestandsmietern in Frankfurt verantwortungsbewusst umgeht. „Nach unserem Kenntnisstand möchte die Bundesbank ihren verbleibenden Immobilienbestand in Frankfurt behalten. Sollte die Bundesbank diese Position ändern, so müssten bei evtl. Verkäufen auch wieder soziale Aspekte berücksichtigt werden. Idealerweise kämen dann einmal die Frankfurter Wohnungsbaugenossenschaften zum Zug“ schloss Kaufmann.

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