Uwe Becker erneut zum stellvertretenden Bundesvorsitzenden gewählt

Stadtrat Uwe Becker, Kreisvorsitzender der Frankfurter CDU, Stadtkämmerer der Stadt Frankfurt am Main
Stadtrat Uwe Becker, Kreisvorsitzender der Frankfurter CDU, Stadtkämmerer der Stadt Frankfurt am Main
Saarbrücken/Frankfurt am Main, 16. November 2015. Bei der diesjährigen Bundesvertreterversammlung der Kommunalpolitischen Vereinigung von CDU und CSU Deutschlands (KPV) am zurückliegenden Wochenende in Saarbrücken wurde der Frankfurter Stadtkämmerer Uwe Becker bei den turnusmäßigen Neuwahlen des Vorstandes mit rund 96 Prozent der Stimmen erneut zum stellvertretenden Bundesvorsitzenden gewählt.

Die frühere Bürgermeisterin von Glashütten und ehemalige erste Beigeordnete des Rheingau-Taunus-Kreises, Jutta Nothacker, wurde als Beisitzerin wiedergewählt. Uwe Becker betonte, wie wichtig es sei, dass die Städte, Kreise und Gemeinden in Deutschland eine starke Stimme in den Entscheidungsprozessen und Gesetzgebungsverfahren des Bundes und der Länder erhalten müssten. „Wenn heute auf europäischer Ebene, in Berlin oder in den Bundesländern Gesetze und Verordnungen beraten und beschlossen werden, müssen die Kommunen ein stärkeres Mitsprache- und Mitwirkungsrecht erhalten. Wir haben vor Ort mit den Wirkungen und Auswirkungen der Entscheidungen der übrigen staatlichen und supranationalen Ebenen umzugehen und müssen oftmals die daraus erwachsenen Aufgaben und Lasten schultern, ohne ausreichend einbezogen zu werden“, erklärte Becker.

 
Direkt an der Deutsch-Französischen Grenze gelegen, spielten in Saarbrücken auch die schrecklichen Anschläge von Paris eine Rolle. Die Beratungen begannen vor dem Hintergrund des Terrors von Paris mit einer Schweigeminute und die KPV sprach Frankreich die Unterstützung und Solidarität der Deutschen Kommunen aus und drückte auch die Anteilnahme der Menschen in Deutschland mit den Opfern und deren Familien aus. Die Kommunalpolitische Vereinigung der CDU und CSU Deutschlands ist der Dachverband der 16 Landesvereinigungen. Seit 1948 vertritt die KPV die Interessen von inzwischen rund 75.000 Amts- und Mandatsträgern der Union. Die KPV hat gemäß ihrer Satzung die Aufgabe, die Grundsätze und Ziele der CDU und CSU in der Kommunalpolitik zu vertreten und zu verwirklichen. Die KPV vertritt alle der CDU und CSU angehörenden Mitglieder der Vertretungskörperschaften von Städten, Gemeinden, Gemeindeverbänden, Landkreisen, Einrichtungen der kommunalen Gemeinschaftsarbeit und von sonstigen kommunalen Gebietskörperschaften.

Inhaltsverzeichnis
Nach oben