Becker: Nicht von Falschbehauptungen täuschen lassen

CDU bedauert Stimmungsmache gegen Jahrhundertchance

Stadtrat Uwe Becker, CDU-Kreisvorsitzender
Stadtrat Uwe Becker, CDU-Kreisvorsitzender
Frankfurt am Main, 16. Juni 2015. Im Vorfeld des anstehenden Bürgerentscheides am kommenden Sonntag hat der Kreisvorsitzende der Frankfurter CDU, Uwe Becker, heute die Stimmungsmache gegen den Bürgerpark und die Nachwuchsschmiede des Deutschen Fußballs kritisiert.

„Es ist völlig legitim, bei einem Bürgerentscheid für die eigenen Interessen zu werben. Wie bei jedem Wahlkampf sollte man aber auch wissen, wo die Grenze des Anstandes verläuft. Die in den letzten Wochen verbreiteten Falschmeldungen der Unterstützer des Bürgerentscheides täuschen die Menschen jedoch in einer Art und Weise, wie ich es bisher in unserer Stadt noch nicht erlebt habe“, so der CDU-Kreisvorsitzende Uwe Becker. Die Menschen sollten sich nicht von Falschbehauptungen täuschen lassen. „Hier werden angebliche Millionen-Geschenke in den Raum gestellt, die es überhaupt nicht gibt.

Hier wird Stimmung gegen den Deutschen Fußball gemacht, obwohl wir stolz darauf sind, dass mit dem DFB die Zentrale des Deutschen Fußballs in Frankfurt zuhause ist und nicht etwa in München, Dortmund, Berlin oder sonst wo. Ganz offensichtlich ist den Initiatoren des Bürgerentscheides jedes Gefühl dafür abhandengekommen, was richtig und was falsch ist. Wir haben mit der Errichtung der DFB-Akademie die einmalige Chance, auf Dauer Herz und Hauptstadt des Fußballs in unserem Land zu sein. Von hier aus wird der Nachwuchs des Deutschen Fußballs auch für Frankfurt werben und gleichzeitig erhalten die Frankfurterinnen und Frankfurter einen großen Bürgerpark, der zum Sport und zur Erholung einlädt“, so Becker weiter.

 
„Aus einer weithin eingezäunten Rennbahn wird ein offenes Naherholungsgebiet für alle Frankfurterinnen und Frankfurter und nebenan trainieren künftige Nationalspielerinnen und Nationalspieler. Auf einer Fläche von 18 Hektar, davon 8,6 Hektar Bannwald, entsteht ein neuer Grün-Erholungsraum, der auch für den Freizeitsport attraktive Angebote für alle Altersgruppen bereithalten wird.

Jede andere Stadt in Deutschland würde sich nach einer solchen Jahrhundertchance sehnen, wir können sie bekommen, wenn die Menschen am Sonntag „Nein“ zu der unlauteren Kampagne sagen, die mit vielen hunderten teuren Plakaten die ganze Stadt mit Falschbehauptungen überzogen hat. Ich hoffe, dass diejenigen, die sich für Pferderennen oder Pferdewetten engagieren, wieder zum Prinzip von Fairplay zurückfinden, wie es gerade im Sport eigentlich selbstverständlich sein sollte “, so Becker.

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