Stadtrat Markus Frank bei der Senioren-Union: Frankfurt wird die Hauptstadt des deutschen Fußballs

Stadtrat Markus Frank
Stadtrat Markus Frank
Frankfurt am Main, 7. Mai 2015. Besser hätte das Timing gar nicht sein können: Ganz aktuell konnte Frankfurts Ordnungsdezernent Stadtrat Markus Frank am 5. Mai bei der Senioren-Union über das verhinderte Attentat auf das Radrennen „Rund um den Finanzplatz Frankfurt-Eschborn“ am 1. Mai 2015 berichten.

Er äußerte sich voll des Lobs über die Verkäuferin eines Frankfurter Baumarkts, die den auffälligen Kauf von Wasserstoffperoxid der Polizei gemeldet und die Verhaftung eines verdächtigen Ehepaares in Oberursel ermöglicht hat. Als Vater von zwei Kindern sei es ihm unbegreiflich, wie Eltern in einem Haus Bomben in Gegenwart ihrer eigenen zwei kleinen Kinder bauen könnten, erklärte Frank.

Es sei richtig gewesen, das Radrennen abzusagen. Die Attentatsplaner hätten so keinen Erfolg gehabt, sondern in Wahrheit eine Niederlage. „Sie sind in Haft und haben die Bilder nicht bekommen, die sie gerne gehabt hätten.“ Außerdem hätten sich trotz der Absage des offiziellen Rennens über tausend Radfahrer am 1. Mai auf die vorgesehene Rennstrecke begeben und damit demonstriert, dass sie sich nicht einschüchtern lassen. Markus Frank so wörtlich: „Der 1. Mai hat gezeigt: Wir sind ein freiheitliches Land und lassen uns die Freiheit nicht nehmen.“

 
Kurz ging der Ordnungsdezernent auch auf den 18. März ein, an dem Blockupy und die Partei Die Linke gezeigt hätten, was sie wirklich wollten: Gewalt und Chaos. Angesichts dessen, was Blockupy und Die Linke am 18. März angerichtet haben, forderte Frank den Vizepräsidenten des Hessischen Landtags, Ulrich Wilken, einer der Anmelder der Demonstration vom 18. März, auf, von seinem Amt im Landtag zurückzutreten und nicht länger die Privilegien mit Dienstwagen und Zulagen auf Kosten des Staates, den er bekämpfe, zu genießen.
 
Markus Frank ging als Sportdezernent auch auf Thema Fußball-Akademie des DFB auf dem Gelände der Pferderennbahn in Niederrad ein. So schilderte der Stadtrat, wie die Stadt wiederholt mit Millionenbeträgen dem Frankfurter Rennclub beigestanden habe, zuletzt sogar mit einer fälligen Bürgschaft von 3,5 Millionen Euro. Es habe sich über die Jahre erwiesen, dass Galopprennen in Frankfurt keine Zukunft hätten, weil der Pferderennwettmarkt zusammengebrochen sei.

Dass nun der DFB 90 Millionen Euro investieren wolle, um auf einem Teil des Geländes neben einem öffentlichen Bürgerpark eine Fußball-Akademie zu errichten, bezeichnete Frank als einen großen Gewinn für Frankfurt. Wörtlich erklärte er: „Frankfurt wird die deutsche Hauptstadt des Fußballs.“ Fußball sei ein Breitensport und in Deutschland ein Spitzensport. Es sei der Spitzensport, der den Breitensport belebe. Die Integrationsleistung gerade des Fußballs sei nicht zu unterschätzen. Schließlich rief Markus Frank dazu auf, bei dem anstehenden Volksentscheid gegen den Erhalt der Rennbahn und für das DFB-Leistungszentrum mit dem Bürgerpark zu stimmen.

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