Becker: Verbot aller salafistischen Aktivitäten in Deutschland

CDU-Kreisvorsitzender äußert Bedauern und Verständnis zur Absage des Frankfurter Radklassikers und fordert Verbot aller salafistischen Aktivitäten im Deutschland

Stadtrat Uwe Becker, Kreisvorsitzender der Frankfurter CDU
Stadtrat Uwe Becker, Kreisvorsitzender der Frankfurter CDU
Frankfurt am Main, 1. Mai 2015 - „Es ist schlimm, dass unser Frankfurter Radklassiker nun Opfer des salafistischen Terrors geworden ist und nicht stattfinden kann, doch ich bin den Sicherheitskräften für ihr entschiedenes Vorgehen und für die Umsicht zum Schutz der Bevölkerung in Frankfurt und der Region sehr dankbar“, so äußerte sich heute der Kreisvorsitzende der Frankfurter CDU, Uwe Becker, zur Absage des Radrennens „Rund um den Finanzplatz Eschborn-Frankfurt“.

„Ganz offensichtlich ist die Gefahrenlage so schwerwiegend, dass der Schutz der Sportlerinnen und Sportler wie auch der Zuschauer vorgehen muss, dafür habe ich volles Verständnis, auch wenn sich tausende auf dieses Traditionsereignis vorbereitet und gefreut haben. Gleichzeitig gebührt auch dem aufmerksamen Personal des Baumarktes großer Dank für das kluge Handeln und die Information an die Polizei“, so Becker weiter.

Gleichzeitig verurteilte Becker mit klaren Worten die salafistischen Umtriebe in unserem Land. „Wir sehen, dass es bisher eher der guten Arbeit unserer Sicherheitskräfte, der Umsicht aufmerksamer Bürgerinnen und Bürger und auch dem Glück zu verdanken ist, dass wir von größeren terroristischen Anschlägen verschont geblieben sind und gleichzeitig sehen wir, wie nah wir vor derartigen Gefahren stehen. Daher muss auch der Staat seinen entschiedenen Kampf gegen die salafistischen Umtriebe in Deutschland weiter verstärken und die rechtlichen Möglichkeiten weiter ausbauen“, so Becker. Aus Sicht Beckers ist der Salafismus nicht von der freien Religionsausübung gedeckt.

„Ich fordere ein Verbot aller salafistischen Aktivitäten in Deutschland! Der Salafismus ist keine zu akzeptierende Spielart des Islam, sondern ein gefährlicher Irrweg, der in die Gewalt und den Terror führt. Wir brauchen ein gesetzliches Verbot, das von den Lies-Aktivitäten der Organisation „Wahre Religion“ und deren Koran-Verteilungen bis hin zu den übrigen Aktivitäten salafistischer Gruppen reicht. Dies ist keine Frage, die alleine vor Ort in den Kommunen zu lösen ist, hier muss ein allgemeines Verbot her“, so Becker.

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