CDU-Fraktion im Ortsbeirat 13 kritisiert SPD im Frankfurter Norden

Schwander: „Heuchelei oberster Güte“

Yannick Schwander, Vorsitzender der CDU-Fraktion im OBR 13
Yannick Schwander, Vorsitzender der CDU-Fraktion im OBR 13
Frankfurt am Main, 29. April 2015 - Die CDU-Fraktion im Ortsbeirat 13 zeigt wenig Verständnis für die Vertreter der SPD im Frankfurter Norden, die Anfang der Woche erklärten, dass sie gegen die Bebauung des Pfingstberges seien, diese Haltung jedoch vor einigen Wochen am Unterbezirksparteitag der SPD in Frankfurt nicht öffentlich kund taten.

„Da versuchen wohl einige nun Schadensbegrenzung zu betreiben und die Bürger im Frankfurter Norden an der Nase herumzuführen. Dieses Manöver ist jedoch dermaßen offensichtlich, dass darauf niemand hereinfallen wird“, so der Fraktionsvorsitzende der Christdemokraten im Nieder-Erlenbacher Ortsbeirat, Yannick Schwander.

 
Die SPD wird mit der Forderung nach einer Bebauung des Pfingstbergs zwischen Nieder-Erlenbach, Nieder-Eschbach und Harheim in den Kommunalwahlkampf ziehen. Darauf einigten sich die Genossen auf ihrem Unterbezirksparteitag Anfang des Jahres. Eine Forderung, die auch die Verbände aus dem Frankfurter Norden stillschweigend hinnahmen. „Niemand der Verantwortlichen, die jetzt tönen, sie seien geschlossen dagegen, ist am Parteitag aufgestanden und hat sich gegen diese Pläne gestellt. Sie haben das Wahlprogramm am Ende einstimmig angenommen, trotz dieses Punktes. Jetzt sagen sie aber, dass sie schon immer gegen diese Pläne waren. Das ist pure Heuchelei“, so Schwander weiter.

Er erinnert hierbei auch nochmals an eine Ortsbeiratssitzung aus dem Sommer 2013, als erstmals die Trabantenstadt-Pläne Peter Feldmanns öffentlich wurden. „Wir haben damals eine Resolution gegen diesen Irrsinn im Ortsbeirat gestellt. Gleichzeitig in allen drei betroffenen Stadtteilen. Die SPD-Vertreter in Nieder-Erlenbach enthielten sich der Stimme, als es zur Abstimmung kam“, erklärt der Fraktionschef und sagt deutlich, dass eine solche Trabantenstadt nur mit der CDU verhindert werden könne.
 
„Am 06. März 2016 haben die Bürger nicht nur die Wahl zwischen Parteien und Kandidaten sondern ganz explizit auch zwischen einem gesunden, nachhaltigen Stadtwachstum und einer künstlich angereicherten Stadt, wie sie die SPD gerne hätte“, führt Schwander weiter aus.
Mittlerweile verstünden auch die Anwohner der Frankfurter Innenstadtbezirke, wie wichtig eine freie Kaltluftschneise für das gesamte Stadtklima sei. „In meinen Gesprächen mit vielen Frankfurter Bürgern, versuche ich sie für dieses Thema zu sensibilisieren. Das Argument, dass auch nachfolgende Generationen eine bestmöglichste Frischluftversorgung in der Frankfurter Innenstadt genießen sollen, verstehen am Ende dann doch alle“, so Schwander.
 
Die CDU im Frankfurter Norden sei ein klarer Verfechter einer nachhaltigen Stadtentwicklung und behutsamen Nachverdichtung. „Frisch- und Kaltluftschneise, Naherholung, Direktversorgung, Schutz der Natur und der landwirtschaftlichen Flächen, all das bieten die Felder im Frankfurter Norden. Das gilt es zu schützen. Wir müssen auch den Generationen, die nach uns kommen diese wertvollen Flächen erhalten und schützen. Dafür kämpfen wir“, erklärt der Fraktionsvorsitzende der Nieder-Erlenbacher CDU.
„Bei allen Lippenbekenntnissen der Nord-SPD, ist eines eindeutig. Hätten die Sozialdemokraten die Möglichkeit zur Errichtung einer Trabantenstadt, dann werden die Vertreter der SPD im Frankfurter Norden wieder schweigen und nur zuschauen. Deshalb sehen wir nicht erst am 06. März sondern schon jetzt, wer Frankfurter und wer Sozialdemokrat ist“, so Schwander abschließend.

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