Rhein: Hessische Denkmäler für die kommende Generation bewahren

Internationaler Denkmaltag rückt kulturelle Schätze in den Fokus

Staatsminister Boris Rhein MdL
Staatsminister Boris Rhein MdL
Wiesbaden/Frankfurt am Main, 17. April 2015 - Kunst- und Kulturminister Boris Rhein hat heute die Bedeutung der hessischen Denkmäler für die Kulturlandschaft des Landes hervorgehoben.

Anlass dazu gibt der Internationale Denkmaltag am 18. April: An diesem Tag macht auch Hessen auf den besonderen Wert und den Schutz der Denkmäler aufmerksam. „Die Landesregierung stellt zur Wahrung und Pflege unserer Denkmäler pro Jahr mehrere Millionen Euro bereit. Denkmalpflege ist aber immer auch auf das ehrenamtliche Engagement der Bürger angewiesen. Dafür danke ich auf diesem Weg alle denen, die sich für die Denkmalpflege einsetzen“, betonte Kunst- und Kulturminister Boris Rhein.


Hessen ist besonders reich an Kulturschätzen. Wer durch das Land streift, trifft gleich auf sechs der insgesamt 39 UNESCO-Welterbestätten in Deutschland: Die Grube Messel, der Obergermanisch-raetische Limes, das Kloster Lorsch und der Bergpark Wilhelmshöhe gehören ebenso dazu wie das Obere Mittelrheintal und die Buchenwälder im nordhessischen Kellerwald. Hinzu kommen tausende denkmalgeschützte Bauten wie etwa Kirchen, Schlösser oder Bürgerhäuser.

„Unsere Gesellschaft kann ebenso wie kommende Generationen von den Errungenschaften und Erfahrungen der Vergangenheit lernen – sowohl in positiver als auch in negativer Hinsicht. Unsere Denkmäler sind Teil der Identität unseres Landes, deshalb sehe ich es als eine wichtige Aufgabe an diesen kulturellen Schatz auch für die nächsten Generationen zu bewahren“, so Kunst- und Kulturminister Boris Rhein.

Den Internationale Denkmaltag gibt es seit 30 Jahren. Er geht auf eine Idee des Rats für Denkmalpflege (ICOMOS) und der Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kunst zurück.

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