zu Löwenstein: Frankfurter Tagespresse ungehinderten Zugang zur EZB-Feier gewähren

CDU-Fraktion reagiert mit Unverständnis auf den Ausschluss von Journalisten

Michael zu Löwenstein, Vorsitzender der CDU-Stadtverordnetenfraktion
Michael zu Löwenstein, Vorsitzender der CDU-Stadtverordnetenfraktion
Frankfurt am Main, 13. März 2015 - Der Vorsitzende der CDU-Fraktion im Römer, Michael zu Löwenstein, hat die Entscheidung der Europäischen Zentralbank (EZB) kritisiert, Journalisten der Frankfurter Tagespresse zum Zweck der Berichterstattung über die Eröffnungsfeier am 18. März eine Akkreditierung zu verweigern.

„Das ist kein sehr demokratisches Gebahren und stößt bei mir auf völliges Unverständnis“, sagte Löwenstein. Die Stadt Frankfurt am Main ist sehr stolz, die Europäische Zentralbank in ihren Grenzen zu wissen und damit neben Brüssel, Straßburg und Luxemburg eine der vier Hauptstädte der Europäischen Union zu sein. Die Europastadt erhalte mit dem EZB-Turm auch in baulicher Hinsicht ein neues, imposantes Wahrzeichen.

„Unter Berücksichtigung aller Einschränkungen und Gefährdungen, die durch die zu erwartenden Proteste nächsten Mittwoch auf die Frankfurter Bevölkerung zukommen, muss es ein Anliegen der EZB sein, für den beeindruckenden Neubau auch zu werben. Die Stadt Frankfurt hat im Umfeld der EZB viel Geld in die Hand genommen, um die Infrastruktur noch einmal zu verbessern. Es ist deshalb falsch und nicht nachzuvollziehen, dass nur wenige ausgesuchte Medien über das Ereignis aus erster Hand berichten können“, sagte der CDU-Fraktionsvorsitzende.

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