Boddenberg: SPD muss den Menschen sagen, wo sie in der Flughafendebatte steht

„Wir arbeiten weiter mit Hochdruck an einer Verringerung der Fluglärmbelastungen“

Michael Boddenberg, Vorsitzender der CDU-Landtagsfraktion
Michael Boddenberg, Vorsitzender der CDU-Landtagsfraktion
Wiesbaden/Frankfurt am Main, 24. Februar 2015 - „Die SPD muss den Menschen endlich sagen, wo sie in der Flughafendebatte steht.

Das heutige Gespräch der SPD-Fraktion mit Vertretern der Bürgerinitiativen ist daher keine politische Großtat, sondern soll nur die Konzeptlosigkeit der Opposition in dieser für Hessen zentralen Frage bemänteln. Während die SPD konzeptlos kritisiert und bemängelt, arbeitet die Landesregierung konsequent an einer Verringerung der Fluglärmbelastung am Flughafen Frankfurt. Von der SPD liegt hierfür bis zum heutigen Tag außer allgemeinen Floskeln keine nachhaltige Idee vor“, erklärte heute der Vorsitzende der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Michael Boddenberg.

„Wir werden weiterhin unsere bisherigen Anstrengungen zur konsequenten Verringerung der Fluglärmbelastung im Interesse der Menschen fortsetzen: So wurde im September 2014 das satellitengestützte Präzisionsanflugsystem ‚Ground Based Augmentation System‘ (GBAS) in Betrieb genommen, mit dem – je nach Verkehrslage – auch noch wenige Kilometer von der Landung bewohnte Gebiete umflogen werden können. Die in Frankfurt operierenden Fluggesellschaften sind am Zug, ihre Flotten mit entsprechenden Empfängern auszurüsten. Nur dann kann GBAS breit genutzt werden“, sagte Boddenberg.

Auch die Ausrüstung der Airbus A 320-Flotte der Lufthansa mit Wirbelgeneratoren sei angelaufen. „Auf diese Weise werden zukünftig rund die Hälfte der Landungen der Lufthansa AG am Flughafen Frankfurt leiser sein als zuvor.“ Die lärmabhängigen Start- und Landeentgelte seien weiterentwickelt und zu Jahresbeginn um durchschnittlich 3,2 Prozent angehoben worden. Für besonders laute Maschinen stiegen die Entgelte sogar um acht Prozent.

„Der Flughafen Frankfurt ist die größte Arbeitsstätte in Deutschland und ein Jobmotor, der berufliche Perspektiven für Menschen mit unterschiedlichsten Qualifikationen eröffnet. Er bietet bei allen Herausforderungen große Chancen für ein exportorientiertes Land wie Hessen und das Rhein-Main-Gebiet. Es ist unaufrichtig, wenn sich die SPD Hessen einerseits etwa bei der Frage der Bodenverkehrsdienste lautstark für die Beschäftigen einsetzt, sich aber andererseits bei der Herkulesaufgabe Fluglärmreduzierung in die Büsche schlägt“, so Boddenberg.

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