Staatsminister Boris Rhein MdL
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Wiesbaden/Frankfurt am Main, 16. Februar 2015 - Das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst fördert gemeinsam mit dem Bund den Neubau des Deutschen Instituts für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) mit rund 43 Millionen Euro.

Das Forschungsinstitut, das zur Leibniz-Gemeinschaft gehört, ist ein nationales Kompetenzzentrum für Bildungsforschung und Bildungsinformation. Das DIPF betreibt Forschung und Evaluation zum Bildungssystem und gewährleistet gleichzeitig die überregionale Informationsversorgung im Bildungswesen. Mit seinen Arbeiten in beiden Bereichen und seinem Wissen über Bildung trägt das DIPF dazu bei die Qualität von Bildung zu verbessern.

Wissenschaftsminister Boris Rhein: „Das DIPF ist ein in Hessen einmaliges und bundesweit anerkanntes Forschungsinstitut von nationaler Bedeutung. Herausragende Meilensteine seiner Arbeit sind zum Beispiel bedeutende Beiträge zu den PISA-Studien, der nationale Bildungsbericht, der Deutsche Bildungsserver und das Forschungszentrum zu frühkindlicher Bildung. Ich freue mich daher ganz besonders, dass die Landesregierung den Neubau mit der Förderung von rund 43 Millionen Euro möglich macht. Der Neubau war dringend nötig, da die aktuellen Räumlichkeiten aufgrund der personellen Expansion nicht mehr ausreichen.“

Zu dem Neubau des DIPF gehört gleichzeitig auch der Bau einer Kindertagesstätte. Dafür ist ein Anteil in Höhe von rund 1,4 Millionen Euro von der Gesamtsumme eingeplant. Ziel ist es, 20 Kinder unter drei Jahren durch einen privaten Träger betreuen zu lassen. Nutzer sind Mitarbeiter des DIPF und der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung.

„Zur Förderung exzellenter Forschung gehört untrennbar dazu, dass wir auch entsprechende Rahmenbedingungen zur Vereinbarung von Familie und Beruf schaffen. Beim Wettbewerb um die besten Köpfe spielt neben einem gutem Forschungsumfeld und einer guten Ausstattung auch eine Unterstützung bei der Betreuung von Kindern eine wichtige Rolle. Mit dem Bau der Kindertagesstätte leisten wir daher einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag für ein bedarfsgerechtes Betreuungsangebot“, erklärte Wissenschaftsminister Boris Rhein abschließend.

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