Matthias Zimmer einstimmig als Frankfurter CDA-Vorsitzender wiedergewählt

Prof. Dr. Matthias Zimmer MdB
Prof. Dr. Matthias Zimmer MdB
Frankfurt am Main, 10. Februar 2015. Der Frankfurter CDA-Vorsitzende und Bundestagsabgeordnete Prof. Dr. Matthias Zimmer ist auf der Mitgliederversammlung der CDA Frankfurt erneut als Vorsitzender bestätigt worden.

Ebenfalls im Amt bestätigt wurden die stellvertretenden Vorsitzenden Stephan Siegler, Rainer Krug und Ursula Poletti. Frank Mohr wurde wieder zum Schriftführer gewählt. Als Beisitzer wurden gewählt: Klaus Tafferner, Dr. Johannes Harsche, Erika Pfreundschuh, Uwe Serke, Susanne Turré, Prof. Dr. Martin Harsche, Markus Wagner, Oemer Zengin, Christof Berentzen, Frank Nagel, Yannick Schwander und Andreas Mengelkamp.

 
Zimmer führte in seinem Bericht aus, dass sich die CDA voll auf den Kommunalwahlkampf konzentrieren werde. „Wir wollen vor allem auf das Thema „Genossenschaften“ setzen“, sagte Zimmer. „Die Genossenschaften sind ein traditionelles Modell bürgerlicher Teilhabe und so erfolgreich, dass es jetzt in das immaterielle UN-Weltkulturerbe aufgenommen werden solle. Aber gerade in Frankfurt ist der genossenschaftliche Anteil am Wohnen im Vergleich zu anderen deutschen Großstädten gering. Das wollen wir deutlich ausbauen. Und wir wollen Genossenschaften auch für andere Zwecke fördern, etwa zur Organisation von Energiegewinnung.“
 
Zimmer führte weiter aus, dass die CDA im Römer gut aufgestellt sei und mit Stephan Siegler, dem Stadtverordnetenvorsteher, als Spitzenkandidat in den Kommunalwahlkampf ziehe. „Wir wollen das soziale Profil der Stadt erhalten und ausbauen, und zwar als christliche Demokraten, so Zimmer. Wer darin eine „Sozialdemokratisierung“ sehe, habe von den Traditionen der CDU keine Ahnung. An der Wiege der Unionsgründung stand die katholische Soziallehre und die evangelische Sozialethik, nicht aber der kalte Hauch des wirtschaftlichen Liberalismus. „Diese Tradition wollen wir bewahren und ausbauen, um als Großstadtpartei Mehrheiten erringen zu können“, so Zimmer abschließend.

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